FCK droht erneute Schlammschlacht

FCK droht erneute Schlammschlacht

Der 1. FC Kaiserslautern entscheidet sich in seinem Insolvenzverfahren für eine Gruppe regionaler Investoren. Nicht alle Beteiligten sind glücklich darüber.
Jörg Wilhelm (3.v.l.) wurde im Februar 2020 zum Aufsichtsratsvorsitzenden des 1. FC Kaiserslautern gewählt
Jörg Wilhelm (3.v.l.) wurde im Februar 2020 zum Aufsichtsratsvorsitzenden des 1. FC Kaiserslautern gewählt
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von SPORT1
am 30. Juli

Wieder Zoff beim FCK!

Kurz nachdem der finanziell angeschlagene Drittligist 1. FC Kaiserslautern am Mittwoch die Investorensuche im Rahmen des Insolvenzverfahrens offiziell abgeschlossen hatte, meldete sich Aufsichtsratschef Jörg Wilhelm zu Wort.

"In 30 Jahren als Anwalt habe ich innerhalb einer Stunde noch nie so viele Lügen gehört", polterte der Anwalt, der das Angebot eines Investors aus Dubai unterstützt hatte. 

Zudem kündigte er an, jedem TV-Sender ein Live-Interview zu geben, der an der "Wahrheit" interessiert sei.

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Zuvor hatte der vorläufige Gläubigerausschuss einstimmig entschieden, das Angebot einer regionalen Investorengruppe anzunehmen.

Dies sei eine "unabdingbare Grundlage" für den Insolvenzplan, der mit Eröffnung des Insolvenzverfahrens dem zuständigen Amtsgericht vorgelegt werden muss.

"Es ist nicht der Abschluss des Kapitels, es ist das Nehmen einer ersten Hürde", sagte der vorläufige Sachwalter Andreas Kleinschmidt, der die Interessen der Gläubiger vertritt.

Merk: "Ein Spiel gewonnen, aber noch keine Meisterschaft"

Aufsichtsratsmitglied Markus Merk erklärte: "Wir haben ein Spiel gewonnen, aber noch keine Meisterschaft." 

Mitte Juni hatte der Verein beim zuständigen Amtsgericht einen Insolvenzantrag gestellt.

Im Angebot der regionalen Investorengruppe, das laut Medienberichten bei rund acht Millionen Euro liegen soll, sieht der vorläufige Gläubigerausschusses "die wirtschaftliche beste Basis für eine nachhaltig belastbare Zukunft des Vereins".

Der Vertrag solle nun final verhandelt und abgeschlossen werden.

Dem FCK hatte zudem ein weiteres Angebot einer Investorengruppe um den deutschen Geschäftsmann Horst Peter Petersen aus Dubai vorgelegen. 

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mit Sport-Informations-Dienst (SID)