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Hyballa schon wieder entlassen

Hyballa schon wieder entlassen

Türkgücü München trennt sich von Trainer Peter Hyballa. Für diesen geht damit die Suche nach dem richtigen Klub weiter.
Eintracht Braunschweig - Türkgücü München: Tore und Highlights | 3. Liga
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von SPORT1

Der Drittligist Türkgücü München hat sich nach nur sieben Spielen von Trainer Peter Hyballa getrennt.

Der Klub aus Bayern reagierte damit auf die sportliche Entwicklung unter dem Coach, der das Team erst Ende September übernommen hatte. Zuletzt musste Türkgücü vier Niederlagen in Folge hinnehmen und rutschte von Rang zehn auf Platz 16 ab. (DATEN: Die Tabelle der 3.Liga)

„Die Resultate der vergangenen Spiele sowie das Tabellenbild, das sich zuletzt entwickelt hatte, haben uns dazu bewegt, an dieser Stelle den gemeinsamen Weg mit Peter Hyballa zu beenden“, sagte Geschäftsführer Max Kothny in einer Pressemitteilung.

Die Münchner bedankten sich bei Hyballa für seinen Einsatz, über seine Nachfolge wolle man in den nächsten Tagen entscheiden. Die Co-Trainer Alper Kayabunar und Nicolas Masetzky sollen das Training in der Zwischenzeit leiten. (DATEN: Ergebnisse und Spielplan der 3. Liga)

Hyballa bei letztem Team zurückgetreten

Kothny richtete in seiner Erklärung zum Hyballa-Aus auch noch eindringliche Worte an das Team, das kurz vor dem Absturz auf die Abstiegsplätze steht. „Wir müssen uns GEMEINSAM der Brisanz der aktuellen sportlichen Situation bewusst sein und auch GEMEINSAM eine Reaktion zeigen, uns herauskämpfen und wieder Punkte holen.“ (NEWS: Alle aktuellen Infos zur 3. Liga)

Gemeinsam, aber ohne Hyballa. Der ehemalige Trainer von Bayer Leverkusen war zuletzt bei Esbjerg fB zurückgetreten. Er sah sich dort mit schweren Anschuldigungen aus der Mannschaft konfrontiert, unter seiner Leitung wurden lediglich vier Spiele absolviert.

Zuvor war Hyballa als Trainer von Wisla Krakau für 18 Spiele im Amt, bei NAC Breda stand er in sieben Spielen an der Seitenlinie. Für die bisher meisten Spiele als Cheftrainer im Herrenbereich zeichnete er bei Dunajska Steda verantwortlich (64).