SG Dynamo Dresden erreichte einen 3:2-Erfolg bei SSV Ulm 1846. Vor dem Anpfiff war ein ausgeglichenes Spiel erwartet worden. Letztendlich bestätigte sich diese Einschätzung, da lediglich ein Treffer über Sieg und Niederlage entschied.
3. Liga: SSV Ulm 1846 – SG Dynamo Dresden, 2:3 (2:2)
Wichtiger Dreier für Dynamo Dresden
Auf die vermeintliche Siegerstraße brachte Lamar Yarbrough sein Team in der 28. Minute. Aus der Ruhe ließ sich Dynamo Dresden nicht bringen. Stefan Kutschke erzielte wenig später den Ausgleich (33.). Claudio Kammerknecht traf per Rechtsschuss zur 2:1-Führung für den Gast (36.). Zum psychologisch wichtigen Zeitpunkt kurz vor der Halbzeit (45.) traf Lucas Röser zum Ausgleich für SSV Ulm. Zur Halbzeit war die Partie noch vollkommen offen. Remis lautete das Zwischenresultat. Kammerknecht traf per Linksschuss zur 3:2-Führung für Dresden (57.). SSV Ulm 1846 stellte in der 66. Minute mit einem Dreifachwechsel groß um und schickte Lukas Ahrend, Nicolas Jann und Tobias Rühle für Max Brandt, Philipp Maier und Röser auf den Platz. In der 75. Minute stellte SG Dynamo Dresden personell um: Per Doppelwechsel kamen Kevin Ehlers und Jakob Lemmer auf den Platz und ersetzten Jakob Lewald und Dennis Borkowski. Es sprach beinahe alles dafür, dass er das Match gewinnen würde. Doch am Ende gab SSV Ulm die komfortable Führung aus den Händen und erlitt eine schmerzende Niederlage.
Nach elf gespielten Runden gehen bereits 20 Punkte auf das Konto des Gastgebers und bescheren der Mannschaft einen hervorragenden dritten Platz. Die gute Bilanz von SSV Ulm 1846 hat einen Dämpfer bekommen. Insgesamt sammelte SSV Ulm bisher sechs Siege, zwei Remis und drei Niederlagen. SSV Ulm 1846 baut die Mini-Serie von zwei Siegen nicht aus.
Dynamo Dresden beißt sich in der Aufstiegszone fest. Mit dem Sieg knüpfte SG Dynamo Dresden an die bisherigen Saisonerfolge an. Insgesamt reklamiert Dresden acht Siege und ein Remis für sich, während es nur zwei Niederlagen setzte. Dynamo Dresden ist seit drei Spielen unbezwungen.
Am kommenden Sonntag tritt SSV Ulm beim FC Erzgebirge Aue an, während Dresden einen Tag zuvor SC Preußen Münster empfängt.