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Hakenkreuz-Skandal erschüttert Hansa Rostock

Hakenkreuz-Skandal erschüttert Hansa

Ein Hooligan-Eklat sorgt bei Hansa Rostock für große Bestürzung. Der Drittligist nennt in einem Statement verstörende Details.
Hansa Rostock wird von einem Skandal erschüttert
Hansa Rostock wird von einem Skandal erschüttert
© IMAGO/Fussball-News Saarland
Ein Hooligan-Eklat sorgt bei Hansa Rostock für große Bestürzung. Der Drittligist nennt in einem Statement verstörende Details.

Hansa Rostock hat sich von Hooligans distanziert, die mit einer Hakenkreuz-Flagge posiert haben sollen. Der Vorfall soll sich am Rande des Auswärtsspiels gegen den FC Watford ereignet haben. Außerdem kam es angeblich zu Schlägereien mit Hooligans der Glasgow Rangers und von Olympique Lyon.

„Nachdem wir heute von dem Vorfall Kenntnis erhalten haben, haben wir unmittelbar gehandelt“, teilte der Drittligist in einem Statement mit.

Die Landespolizei Mecklenburg-Vorpommern, die Bundespolizeiinspektion Rostock und der Staatsschutz des Innenministeriums Mecklenburg-Vorpommern seien informiert worden: „Auch mit dem DFB und den dort zuständigen Stellen für Stadionverbote haben wir Kontakt aufgenommen.“

Verstörende Details: Beschuldigte tauchten bei Kinderfest auf

An die Öffentlichkeit war der Vorfall zuvor durch das Rechercheportal Exif gebracht worden. In dem Bericht wurde ein Foto gezeigt, das die angeblichen Hooligans zeigt, die eine Hakenkreuz-Fahne präsentieren.

„Besonders erschütternd ist für uns in diesem Zusammenhang, dass einzelne der im Bericht abgebildeten Personen auch bei Veranstaltungen im Vereinsumfeld, unter anderem bei unserem Kinderfest, dabei waren“, teilte Rostock weiter mit.

Man wolle den Fall nun prüfen. Der Verein erklärte, dass man mögliche Verbindungen zu den betroffenen Personen beenden wolle. Stadionverbote und Vereinsausschlüsse stehen im Raum.

„Für uns steht fest: Rechtsextremismus, nationalsozialistische Symbolik und menschenverachtendes Gedankengut haben beim F.C. Hansa Rostock keinen Platz“, wurde noch betont: „Wir werden nicht zulassen, dass Personen mit einem solchen Verhalten unseren Verein und seine Fans in Misskredit bringen oder ein Bild von Hansa vermitteln, das in keiner Weise unserem Selbstverständnis und unseren Werten entspricht.“

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