Mitfavorit Nigeria ist auch dank Starstürmer Victor Osimhen ins Halbfinale des Afrika-Cups eingezogen. Die „Super Eagles“ setzten sich im Viertelfinale in Marrakesch verdient mit 2:0 (0:0) gegen Algerien durch und feierten den fünften Sieg im fünften Turnierspiel.
Wilde Tumulte um Zidane!
Wilde Tumulte um Zidane
In der Runde der letzten vier trifft Nigeria am Mittwoch (21.00 Uhr) in Rabat auf Gastgeber Marokko. Osimhen (47.) und Akor Adams (57.) auf Vorarbeit des Starstümers trafen gegen Algerien um Torwart Luca Zidane und Starspieler Riyad Mahrez zum Sieg.
Vier Bundesliga-Stars in der Algerien-Elf
Die Wüstenfüchse, bei denen die Bundesliga-Profis Ramy Bensebaini (Borussia Dortmund), Fares Chaibi (Eintracht Frankfurt), Ibrahim Maza (Bayer Leverkusen) und Mohamed Amoura (VfL Wolfsburg) in der Startelf standen, müssen nach einer erneut durchwachsenen Leistung dagegen die Heimreise antreten.
Nigeria hatte in der ersten Halbzeit trotz mehrerer guter Chancen die Führung verpasst. Kurz nach Wiederanpfiff war dann aber Osimhen, der sich von Bensebaini absetzte, mit dem Kopf zur Stelle - es war sein vierter Treffer im laufenden Turnier. Nur zehn Minuten später gelang Adams nach einem starken Spielzug die Vorentscheidung.
Tumulte um Zidane-Sohn - Fans aufgebracht
Nach dem Spiel kam es zu Tumulten auf dem Platz und in den Katakomben. Algeriens Torhüter Luca Zidane (FC Granada) geriet mit Nigerias Raphael Onyedika aneinander. Der Sohn von Zinedine Zidane sorgte für eine Rudelbildung.
Anschließend schimpften mehrere Mitglieder des algerischen Teams auf das Schiedsrichtergespann ein, das von Ordnern begleitet in die Kabine geführt werden musste.
Offenbar hatten auch aufgebrachte Fans den Weg auf den Rasen und sogar ins Stadioninnere gefunden. Im Netz kursierten Aufnahmen von wilden Schubsereien in der Mixed Zone.
----- mit Sport-Informations-Dienst