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Hamburger SV verliert 0:8 gegen FC Bayern: Die Daten des Grauens

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Hamburger SV verliert 0:8 gegen FC Bayern: Die Daten des Grauens

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Nach 0:8: HSV spuckt große Töne

Nach 0:8: HSV spuckt große Töne

Der Hamburger SV wird vom FC Bayern München erneut vermöbelt und geht wie vor zwei Jahren historisch unter. Auch weitere Zahlen sorgen für Erschrecken.
Hamburger SV v SC Freiburg - Bundesliga
Hamburger SV v SC Freiburg - Bundesliga
© Getty Images
Johannes Fischer
Johannes Fischer
Robin Wigger
Robin Wigger

0:8, höchste Bundesliga-Klatsche - wie schon vor zwei Jahren beim FC Bayern. Der Hamburger SV wurde in München mal wieder ordentlich vermöbelt.

Und was machen die blamierten Hanseaten? Spucken schon wieder große Töne.

Nach der bitteren Pleite gegen den FC Bayern sprechen die Fans nun Klartext.
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Nach 0:8-Klatsche: HSV-Fans fassungslos

"Ab morgen sind wir bereit, Gladbach aus dem Stadion zu hauen", tönte Innenverteidiger Mergim Mavraj nur wenige Minuten nach der Voll-Blamage.

Am Mittwoch spielt der HSV im DFB-Pokal - es geht um den Einzug ins Halbfinale und eine Menge Wiedergutmachung.

Die Geister der Vergangenheit

Eigentlich sollte ja diesmal in München alles anders werden für den HSV.

In der Allianz Arena, dort wo man sich in den letzten Jahren regelmäßig eine blutige Nase holte, sollten mit einem couragierten Auftritt die Geister der Vergangenheit vertrieben werden.

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Der Optimismus der Hanseaten kulminierte in den Worten von Filip Kostic, der ankündigte, man könne "auch die Bayern packen". Das eigene Team sei nach der Winterpause gewachsen und habe unter anderem beim 3:0-Sieg in Leipzig bewiesen, dass es auch gegen ein Spitzenteam mithalten könne.

Nach der 0:8-Schmach war davon keine Rede mehr. Am liebsten wären die Protagonisten mit den Rothosen vor Scham in den Boden versunken, so sehr wurden sie einmal mehr vom Rekordmeister vorgeführt.

Adler bedient: "Unerträglich"

"Die Art und Weise tut nicht nur weh, sondern ist unerträglich", lamentierte Keeper Rene Adler, der an der erneuten Blamage noch die geringste Schuld trug. "Wir waren heute von Anfang an nicht im Spiel und haben gefühlt keinen Zweikampf in der ersten Halbzeit gewonnen und in der zweiten Hälfte vielleicht zwei", sagte Adler.

Trainer Markus Gisdol, der vor dem Spiel noch gemeint hatte, man habe in München nichts zu verlieren, sagte nach Schlusspfiff: "Das schmerzt - und es schmerzt zu Recht. Wir haben ein sehr deutliches Ergebnis zu verkraften, wir waren zu keinem Zeitpunkt ein angemessener Gegner für die Bayern. Wir haben zu ehrfürchtig agiert."

Damit war für den HSV - allen gegenteiligen Ankündigungen zum Trotz - doch wieder Murmeltiertag in der Allianz Arena: Aus den letzten acht Auftritten brachten die Norddeutschen null Punkte und ein Torverhältnis von 3:45 mit nach Hause.

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Alfredo Morales (r.) war mit der Schiedsrichterleistung alles andere als einverstanden
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Die Bilder zum 22. Spieltag der Bundesliga

SPORT1 zeigt weitere Zahlen des Grauens:

  • Rekordpleite: Mit dem 0:8 stellt der HSV seine Rekordpleite vom 14. Februar 2015 in München ein
  • Trauriges Jubiläum: Rene Adler kann einem leidtun. Der Torhüter kassierte in 16 Bundesliga-Spielen gegen Bayern 50 Gegentore und ging nie als Sieger vom Platz. Gegen Bayern bestritt er sein 250. Bundesliga-Spiel – ein trauriges Jubiläum
  • Schreckensbilanz: Von den vergangenen 17 Pflichtspielen gegen Bayern konnte Hamburg kein einziges gewinnen, zu 14 Niederlagen gesellen sich drei Unentschieden
  • Tollpatschigkeit: Mergim Mavraj brachte Thomas Müller in der 24. Minute zu Fall, Robert Lewandowski verwandelte vom Punkt. Es war bereits der siebte Elfmeter, den die Hanseaten in dieser Saison verursacht haben. Ligarekord!
  • Lieblingsgegner: Robert Lewandowski wird immer mehr zum Hamburger Schreckgespenst. In 14 Bundesliga-Spielen gegen den HSV erzielte der Pole zwölf Treffer. Langsam sollte es sich herumgesprochen haben, dass Lewandowski gefährlich ist
  • Harmlos 1: Nicht nur die Defensive war gegen Bayern von der Rolle. Hamburg (5) feuerte weniger Schüsse ab als Lewandowski alleine (6)
  • Harmlos 2: Aufs Tor selbst schoss Hamburg gerade nur einmal. Auch 81 Zweikämpfe und zehn Fouls verdeutlichen die mutlose Vorstellung
  • Abstiegsplatz droht: Sollte Ingolstadt am Sonntag gegen Borussia Mönchengladbach gewinnen, rutscht das Gisdol-Team wieder auf einen direkten Abstiegsplatz
  • Bremen atmet auf: Hamburg ist mit nun 45 Gegentoren wieder vor Werder (43) die Schießbude der Liga
  • Fünf Mal Drei: Lewandowski ist nach Joel Pohjanpalo, Anthony Modeste, Pierre-Emerick Aubameyang und Danny Latza nun bereits der fünfte Akteur in dieser Spielzeit, der mindestens drei Mal gegen den HSV einnetzt