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Bundesliga: Spiele sollen künftig nicht komplett im Internet zu sehen sein

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Bundesliga: Spiele sollen künftig nicht komplett im Internet zu sehen sein

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Medien: Bundesliga weiter im TV

Medien: Bundesliga weiter im TV

Bundesligaspiele sollen nicht aus dem TV verschwinden. Das Kartellamt will Veränderungen, ein Szenario wie in der Champions League soll vermieden werden.
Die Bundesliga soll künftig nicht ausschließlich nur im Internet zu sehen sein
Die Bundesliga soll künftig nicht ausschließlich nur im Internet zu sehen sein
© Getty Images

Die Bundesligaspiele der Spielzeiten 2021/22 bis 2024/25 werden nach einem Bericht der Frankfurter Allgemeinen Zeitung nicht ausschließlich im Internet live zu sehen sein.

Demnach müsse mindestens eins der vier bisher vorgesehenen Rechtepakte für Livespiele an einen Pay-TV-Sender mit Satelliten- und Kabelnetzzugang gegeben werden, sollten Streamingdienste wie DAZN, Amazon oder MagentaTV (Deutsche Telekom) bei der Versteigerung die höchsten Gebote abgeben. Die Deutsche Fußball Liga (DFL) äußerte sich auf FAZ-Anfrage nicht.

ERLING HAALAND (BORUSSIA DORTMUND): Selten hat ein Zugang solche Vorschusslorbeeren geerntet, ehe er überhaupt sein erstes Pflichtspiel absolvierte. Haalands Verpflichtung für 20 Millionen Euro von RB Salzburg war für Borussia Dortmund auch in der Außenwirkung wichtig, nun muss das norwegische Kraftpaket nur noch treffen
Der BVB bittet um Geduld, sollte Haaland in der Bundesliga nicht sofort Begeisterungsstürme auslösen. "Er ist 19 Jahre alt, geben Sie ihm eine Chance, dass er sich auch entwickeln kann", sagt Präsident Reinhard Rauball. Marco Reus vergleicht ihn vom Typ her mit Robert Lewandowski. Haaland meint: "Was die Erwartungen angeht, mache ich mir keinen Kopf"
 JEAN-CLAIR TODIBO (SCHALKE 04): Ob Schalke 04 mit der Leihe des jungen Franzosen ein Coup geglückt ist, lässt sich noch nicht beurteilen, die Möglichkeit besteht aber durchaus. Bis zum Sommer haben die Königsblauen den 20-Jährigen vom FC Barcelona für 1,5 Millionen Euro ausgeliehen und besitzen eine Kaufoption in Höhe von 25 Millionen plus Zusätze
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Bundeskartellamt besteht auf Änderungen

Die Champions League ist ab der Saison 2021/22 in Deutschland bis auf eine kleine Ausnahme live nur bei den Streaminganbietern DAZN und Amazon Prime Video zu sehen. Lediglich das Finale wird vom ZDF übertragen.

Gleichzeitig habe nach Informationen der FAZ das Bundeskartellamt aber auf Veränderungen in der Ausschreibung bestanden. Sollte ein "klassischer" TV-Sender alle vier Pakete erwerben, müssten zwei Pakete zudem für Streamingdienste zugänglich sein. Diese dürften die Spiele dann "mitexklusiv" übertragen, allerdings dürfte dann der Fernsehsender diese parallel ebenfalls streamen.

"Die DFL muss ein Vermarktungsmodell vorlegen, das den Wettbewerb zwischen verschiedenen Anbietern ermöglicht", teilte Kartellamtschef Andreas Mundt der FAZ mit: "Ein Monopolist hätte kaum Anreize, die Qualität der Berichterstattung zu verbessern und das Innovationspotenzial insbesondere des Internets auszuschöpfen."