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Hertha BSC: Jürgen Klinsmann über Trainer-Rücktritt - Facebook-Livechat

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Hertha BSC: Jürgen Klinsmann über Trainer-Rücktritt - Facebook-Livechat

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Klinsmann geht im Chat Preetz an

Klinsmann geht im Chat Preetz an

Der bei Hertha BSC zurückgetretene Trainer erklärt in einem Facebook-Live die Gründe für seine Entscheidung - zu Fan-Fragen im Chat kommt es allerdings nicht.
Bei Facebook-Live nimmt Jürgen Klinsmann Stellung zu seinem vorzeitigen Abschied als Hertha-Coach.
. SPORT1
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von SPORT1

Das hatte großen Unterhaltungswert - und war im deutschen Fußball ein Novum:

Nur wenige Stunden, nachdem Hertha BSC eine öffentliche Aufarbeitung der Causa Jürgen Klinsmann für Donnerstag vermeldet hatte, legte der zurückgetretene Cheftrainer nun abermals nach.

Soll die Hertha wieder nach oben führen: Jürgen Klinsmann
BERLIN, GERMANY - JANUARY 31: Jurgen Klinsmann, Manager of Hertha Berlin looks on during the Bundesliga match between Hertha BSC and FC Schalke 04 at Olympiastadion on January 31, 2020 in Berlin, Germany. (Photo by Maja Hitij/Bongarts/Getty Images)
BERLIN, GERMANY - NOVEMBER 27: Juergen Klinsmann, newly appointed head coach of Hertha BSC Berlin, (L) and Manager Michael Preetz pose for the media during a press conference on November 27, 2019 in Berlin, Germany. (Photo by Christian Marquardt/Bongarts/Getty Images)
Hertha Berlin's German head coach Jurgen Klinsmann (L) and Hertha Berlin's assistant coach Alexander Nouri stand on the field prior the German first division Bundesliga football match Hertha Berlin v Borussia Dortmund in Berlin, Germany on November 30, 2019. (Photo by Odd ANDERSEN / AFP) / RESTRICTIONS: DFL REGULATIONS PROHIBIT ANY USE OF PHOTOGRAPHS AS IMAGE SEQUENCES AND/OR QUASI-VIDEO (Photo by ODD ANDERSEN/AFP via Getty Images)
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So lief Klinsmanns Hertha-Abenteuer

Am Mittwochabend erklärte sich Klinsmann in einem Live-Chat auf seiner Facebook-Seite zum Paukenschlag in Berlin. Er wolle "über die Gründe für den Schritt" sprechen, hatte der 55-Jährige zuvor in einem Facebook-Post angekündigt.

Bemerkenswert: Für die "fragwürdigen" Umstände seines Rücktritts entschuldigte sich Klinsmann bei den Fans - zu einem zunächst angedachten Live-Chat mit ihnen kam es jedoch nicht. 

Der Live-Ticker zum Nachlesen: 

++ Kein Klartext zum Aufsichtsrat-Posten +++ 

Seinen Verbleib im Aufsichtsrat der Berliner ließ Klinsmann ebenso offen: "Das ist allen überlassen bei der Hertha, da habe ich gar kein Problem damit. Da sollen die Leute sagen, wie sie es wünschen." Was seine Position als (Ex-)-Cheftrainer angeht, erklärte er zumindest, er habe sich "bis zuletzt in einem vertragslosen Zustand befunden".

+++ 18.13 Uhr: Klinsmann beendet seinen Monolog +++ 

Das war's bereits wieder: Nach ziemlich genau 13 Minuten hat Klinsmann fertig. Enttäuschend dabei allerdings für die Fans, das er entgegen seiner Ankündigung Fan-Fragen mitnichten zuließ. Schade eigentlich, denn so bleibt nach wie vor viel Klärungsbedarf.    

Jürgen Klinsmann ist nicht mehr Trainer von Hertha BSC. Doch was heißt das nun für den Hauptstadtklub und die großen Zukunftspläne - und was passiert mit Klinsmann?
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Klinsmann weg: Projekt 'Big City Club' vor dem Aus?

+++ 18.13 Uhr: "Ich bin halt so geschnitzt +++ 

"Es sind viele Kleinigkeiten, auf die man draufgehauen hat. Natürlich war es extrem nach der Niederlage gegen Mainz. Ich bin halt so geschnitzt, mit meinen Ecken und Kanten - ich mache genauso Fehler wie jeder andere auch und entschuldige mich nochmals dafür. Ich hoffe auf bald - auf bald in Berlin. Tschüss!"

+++ 18.12 Uhr: Klinsmann emotional: Die "ganze Scheiße..."

Erneut geht Klinsmann auf die Berliner Rahmenbedingungen ein: "Das kann nur passieren mit einem Investor wie Lars Windhorst, der Hertha die finanziellen Möglichkeiten gibt. Die Trainerposition ist das kleinste Problem. Der Stab, der jetzt für mich übernommen hat - das sind Top-Leute. Meine Fußballlehrer-Lizenz war nie abgelaufen. Die ganze Scheiße, die da von einigen erfunden wurde - das war nicht so!"

+++ 18.11 Uhr: Klinsmann spricht von Königsklasse +++

"Der Klub geht in die richtige Richtung. Die Ziele sind klar: Klassenerhalt, nächstes Jahr in Richtung Europa League und dann Champions League. Es ist überhaupt nicht überzogen oder wahnsinnig, von diesen Zielen zu reden - die sind alle realistisch. Wenn man keine Ziele definiert, brauchst du morgens gar nicht aus dem Bett zu gehen."

Der Beginn von Jürgen Klinsmanns Weg beim FC Bayern ist ein Paukenschlag: Am 11. Januar 2008 stellt der Vereinsvorstand (Uli Hoeneß (l.) und Karl-Heinz Rummenigge) den neuen Trainer vor. Er bekommt einen Zweijahresvertrag
Martin Vasquez wird Klinsmanns Co-Trainer. Der 44-Jährige spielte sowohl für die mexikanische, als auch für die amerikanische Nationalmannschaft und war vor seinem Engagement in München Assistenzcoach vom Club Deportivo Chivas USA
Jürgen Klinsmann führt beim FC Bayern die Trainingsphilosophie der Nationalmannschaft fort. Dazu lässt er ein Leistungszentrum an der Säbener Straße errichten. Das Spiel der Münchener will er um 1,1 Sekunden schneller machen
"Klinsi" wie man ihn an der Seitenlinie kennt. Beim ersten Liga-Spiel, dem 2:2 gegen den Hamburger SV am 15. August, bilanziert er: "Am ersten Tag kann noch nicht alles klappen"
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Klinsmann in München - am Ende bleibt Chaos

+++ 18.10 Uhr: "Werde Hertha-Fan bleiben" +++

"Ich werde weiter Hertha-Fan bleiben. Mir war es einfach wichtig, dass Ihr diese Dinge mal hört", sagt Klinsmann zu den Fans - und ergänzt: "Ich wünsche Euch von Herzen nur das Allerbeste und bedanke mich für zehn unglaublich intensive und spannende Wochen."

+++ 18.09 Uhr: Lob für Michael Preetz +++ 

"Viele sagen, dass ich ein Chaos hinterlasse. Das stimmt absolut nicht! Wir haben einen Verjüngungsprozess aktiviert, waren aktiv auf dem Transfermarkt für die Zukunft von Hertha BSC. Das hat Michael Preetz super umgesetzt! Wir haben Spieler gewinnen können, die für die Zukunft von Hertha BSC enorme Bedeutung haben."

+++ 18.08 Uhr: Klinsmann beschwört Klassenerhalt +++ 

"Da ist überhaupt nicht dumm agiert worden mit irgendwelchem Geldverbrennen. Diese Anlagen waren und sind notwendig. Ich bin absolut der Überzeugung, dass in drei, vier Wochen noch mehr Abstand zum Relegationsplatz ist und die Klasse gesichert wird."

Matthias Becker, Mitglied der SPORT1 Chefredaktion, diskutiert gemeinsam mit SPORT1 Moderatorin Ruth Hofmann über den Rücktritt von Jürgen Klinsmann.
02:44
Schwere Zeiten in Berlin: SPORT1 diskutiert über Klinsmann-Beben

+++ 18.07 Uhr: Entscheidung unumstößlich? +++

"Klar, wenn ich es mit ein paar Leute abgestimmt hätte - die hätten mich wahrscheinlich umgestimmt. Es sind viele kulturelle Elemente drin. Es hat halt nicht gepasst."

+++ 18.06 Uhr: Kompetenz-Frage über allem +++

"Wir können nur vom internen Bereich reden. In Deutschland redet die ganze Führungsetage mit, aber in meinem Ermessen sollte es nur der Trainer sein. Es ist mir unglaublich aufgestoßen, dass der Manager noch da sitzt und seine Kommentare zu den Spielern oder den Schiedsrichtern gibt.," Da haben wir uns leider aufgerieben in vielen Nebenkriegsschauplätzen, wo ich gemerkt habe, dass es nie zu einem Vertrag kommen wird."

+++ 18.05 Uhr: Ging's auch um Geld? +++

"Geld war nie ein Thema oder Problem, es ging einfach um klare Kompetenzaufteilung, und die haben wir nicht hinbekommen. In Deutschland ist man es gewohnt, dass sich ein Manager einbringt, dass er nahe dran ist an der Mannschaft. Ich war das nicht mehr gewohnt, ich kenne das englische Modell, in dem ein Manager eigentlich nur einen Vorgesetzten hat - den Chef des Klubs. Das ist mir unglaublich aufgestoßen", bekennt der 55-Jährige.

+++ 18.04 Uhr: Stimmung ist gekippt +++  

"Wir haben mit ganz viel Enthusiasmus und Unterstützung von Euch losgelegt. Es hat sich eine richtige Freude entwickelt bei mir, und das mit einer Mannschaft voller toller Charaktere und Typen. Wir haben das Mannschaftsbild dann verändert, ohne respektlos gegenüber den älteren Spielern zu sein", erklärt Klinsmann.

+++ 18.03 Uhr: Verweis auf das Ausland +++

"Ich habe andere Dinge erfahren in Frankreich, Italien und England - auch in den USA. Ich möchte euch heute einfach schildern, wie es zu so einer Entscheidung kommt. Richtig oder falsch - diese Beurteilung liegt an euch", so Klinsmann. Da sind die Fans gespannt...

+++ 18.01 Uhr: Klinsmann: "Natürlich fragwürdig" +++

"Die Dinge haben sich ein bisschen überschlagen. Es war viel Kritik da, auch berechtigte Kritik. Die Art und Weise war natürlich fragwürdig, kritikfähig", ergänzt Klinsmann. "Ich möchte mich dafür entschuldigen, wenn es eine negative Botschaft war. Vielleicht hätte ich mir mehr Zeit lassen sollen, wobei es ein Prozess war, der seit Wochen in mir angelaufen ist."

+++ 18.00 Uhr: Klinsmann entschuldigt sich +++

Es beginnt mit einem Sorry an die Fans: "Negative Nachrichten kommen natürlich nie gut an - wenn das Ganze also gestern vielleicht etwas komisch wirkte, dann möchte ich mich dafür entschuldigen. Vielleicht wirkte das Ganze überstürzt."     

Das schnelle und überraschende Aus von Jürgen Klinsmann bei Hertha BSC überraschte auch die Fans. Die Reaktionen fallen dabei gemischt aus.
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"Er flüchtet!" - Klinsi-Aus verärgert die Hertha-Fans

+++ 17:40 Uhr Gleich geht's los: Die Spannung steigt  +++

Was wird Klinsmann wohl zunächst sagen und gefragt werden? So oder so: Jedenfalls kommt er seinem Klub zuvor, bei dem Präsident Werner Gegenbauer, Manager Michael Preetz und Investor Lars Windhorst erst am Donnerstag (11.30 Uhr im LIVETICKER) auf einer Pressekonferenz Stellung beziehen werden.

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+++ 17.30 Uhr: Jeder darf live Fragen stellen +++

Die Neugierde hinsichtlich der Beweggründe für Klinsmanns Entscheidung sind groß - und zwangsläufig gibt es auch einigen Frust über den überraschenden Entschluss. Viele Anhänger des Hauptstadt-Klub sind verärgert und fühlen sich im Stich gelassen - schließlich hatte Klinsmann vor nicht mal zehn Wochen noch erklärt, aus der Hertha einen Big-City-Club zu formen.    

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"Dass es eine Menge Unklarheit und auch Unmut gibt, verstehe ich voll und ganz. Dem will ich mich stellen", schrieb der frühere Bundestrainer deshalb auf Facebook, gerichtet an die "lieben Hertha-Fans". Klinsmann fügte an: "Ich freue mich auf euch und hoffe, dass ich eure Fragen – gerade die kritischen – beantworten kann."