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Rangnick: Neustart als Signal

Rangnick: Neustart als Signal

Ralf Rangnick bemüht bei der Beschreibung der Bedeutung für einen möglichen Bundesliga-Restart Superlative. Der ehemalige RB-Coach lobt das Konzept der DFL.
Die mögliche Wiederaufnahme des Spielbetriebs droht durch Ultra-Gruppierungen torpediert zu werden. DFL-Boss Christian Seifert im SPORT1-Interview bezieht Stellung.
Sportinformationsdienst
von Sportinformationsdienst
am 24. Apr

Für den früheren Trainer Ralf Rangnick wäre die Wiederaufnahme des Spielbetriebs in der Bundesliga für die Gesellschaft von immenser Bedeutung.

"Ich glaube, dass das eine große Signalwirkung für die Gesellschaft haben würde", sagte Rangnick bei SWR Sport. Es sei nicht nur aus finanzieller Sicht für die Vereine wichtig, sondern auch aus psychologischer Sicht "für die gesamte Menschheit".

Man solle nicht unterschätzen, was die Bundesliga für viele Menschen bedeute. Es sei gut, wenn man "Dinge, die einem ans Herz gewachsen sind, wieder erleben kann", so Rangnick.

Rangnick: "Fußball beansprucht keine Sonderrolle"

Für den 61-Jährigen wäre die Fortsetzung des Spielbetriebs auch nicht mit einer Sonderrolle für den Fußball verbunden. "Der Profifußball hat eine Sonderrolle, aber er beansprucht in dem Moment, in dem er weiterspielt, keine Sonderrolle", erklärte der "Head of Sport and Development Soccer" des Getränkeherstellers Red Bull. 

Der Fußball habe sich sein eigenes Netzwerk an Fachleuten geschaffen, um alle notwendigen Maßnahmen vornehmen zu können. "Es wird kein einziger Mensch weniger getestet werden, weil die Bundesliga fortgeführt wird", sagte der ehemalige Trainer von RB Leipzig.