Anzeige

Friedrich tritt gegen Klinsmann nach

Friedrich tritt gegen Klinsmann nach

Die Zeit von Jürgen Klinsmann bei Hertha BSC endete nicht friedlich. Arne Friedrich wirft dem Ex-Coach vor, den Verein im Stich gelassen zu haben.
Herthas Sportdirektor Arne Friedrich hat sich mit gemischten Gefühlen über Ex-Coach Klinsmann geäußert.
SID
SID
von SID

Sportdirektor Arne Friedrich blickt mit gemischten Gefühlen auf die Zeit von Jürgen Klinsmann bei Hertha BSC zurück. "Es hat anscheinend nicht gepasst. Und es wurden sicher auch Fehler gemacht", sagte Friedrich im kicker

Klinsmann habe mit seinem Abgang einen "Riesenfehler" gemacht: "Den Verein so im Stich zu lassen und ihm den Rücken zuzukehren, das macht man nicht. Das weiß er." Am Ende sei es so auseinandergegangen, wie es nie hätte auseinandergehen dürfen.

Allerdings habe der frühere Bundestrainer auch Gutes in Berlin bewirkt. "Er hat hier etwas bewegt. Er hat alles auf den Prüfstand gestellt und wollte viele Dinge in kurzer Zeit anschieben. Der Ansatz war richtig, aber das Ende war natürlich schlecht", sagte Friedrich.

Jürgen Klinsmann (r.) erhebt schwere Vorwürfe gegen Michael Preetz
Die Hertha-Bosse Werner Gegenbauer (l.) und Michael Preetz (r.) können mit dem Geld von Investor Lars Windhorst (M.) planen
BERLIN, GERMANY - NOVEMBER 27: Juergen Kliensmann of Hertha Berlin during a training session on November 27, 2019 in Berlin, Germany. (Photo by Christian Marquardt/Bongarts/Getty Images)
Rune Jarstein (r.) im Spiel gegen den 1. FC KölnHitij/Bongarts/Getty Images)
+26
Klinsmanns vernichtendes Zeugnis über Herthas Spieler

Klinsmann hatte die Hertha Ende November 2019 übernommen, im Februar schmiss der einstige Torjäger seinen Trainerjob in der Hauptstadt überraschend hin.