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Das steckt hinter Zirkzees Abgang

Das steckt hinter Zirkzees Abgang

Campus-Leiter Jochen Sauer erklärt Bayerns Plan mit den Talenten wie Joshua Zirkzee. Zwei Nachwuchskeeper verlängern ihre Verträge.
Parma-Neuzugang Joshua Zirkzee vom FC Bayern München feiert beim Spiel gegen Ligakonkurrent FC Bologna sein Serie A-Debüt.
. SPORT1
von SPORT1
17.02.2021 | 23:33 Uhr

Der FC Bayern München hat zwei Nachwuchstorhüter an sich gebunden.

Wie die Münchner am Dienstag bekannt gaben, hat Manuel Kainz einen Vertrag bis Juni 2022 unterschrieben. Johannes Schenk bleibt sogar bis Juni 2024.

Beide laufen in der U19 unter Martín Demichelis auf, spielen aber laut Vereinsangaben für die kommende Saison auch in den Planungen der Amateure eine Rolle.

Im Dezember hatte bereits Lukas Schneller, der beim FC Bayern II als Ersatz-Keeper fungiert, seinen Vertrag verlängert.

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Für Zirkzee "wurde es schwieriger"

Auf der Website der Bayern sprach Campus-Leiter Jochen Sauer zudem über einige Abgänge wie Joshua Zirkzee, der die Münchner im Winter auf Leihbasis Richtung Parma Calcio verlassen hatte.

"Er ist ein Stürmer – da geht es immer um Selbstbewusstsein und Tore schießen. Das hat hier am Anfang super geklappt – zuletzt wurde es schwieriger", erklärte Sauer.

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Der 48-Jährige glaubt, "dass es bei ihm auch um eine Luftveränderung ging. Die beste Option ist dann ein Verein, der Probleme auf dieser Position hat und den Spieler möchte. Parma steht in Italien hinten drin und braucht dringend Tore."

Der Wechsel sei für Zirkzee "eine Möglichkeit, Selbstbewusstsein zu tanken und Tore zu schießen". Parma hat bei Zirkzee eine Kaufoption, die aber nur bei einem Klassenerhalt greifen soll.

Das steckt hinter den Hoffenheim-Deals

Dass sich Talent Angelo Stiller im Sommer der TSG Hoffenheim anschließt, liege auch daran, dass "die Profi-Mannschaft auf dieser Position einfach wahnsinnig viel Potenzial hat. Da wird es für einen jungen Spieler nicht einfach."

Doch "es ist ja auch nicht ausgeschlossen, dass er vielleicht irgendwann wieder nach München zurückkehrt".

Bei Hoffenheim spielt bereits Chris Richards, der im Winter an den Bundesliga-Konkurrenten verliehen wurde.

"Vor allem im taktischen Bereich kann er noch einiges lernen. Diese Erfahrungen kann er bei den Profis aber aktuell nicht sammeln, weil die Konkurrenz auf dieser Position sehr groß ist", erklärte Sauer.

"Wenn dann ein Bundesligist wie Hoffenheim anfragt, bei dem junge Spieler eine Chance bekommen und eingesetzt werden, dann kann er bei einem Trainer, den er kennt, den Schritt zum Bundesligaspieler machen", fügte er an: "Hoffentlich kann er dann bei Bayern daran anschließen und seine Einsatzzeiten bekommen."

Bei der TSG steht seit Juli 2020 Sebastian Hoeneß an der Seitenlinie, der zuvor den FC Bayern II trainiert hatte.