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FC Bayern: Rummenigge erteilt Flick-Wechsel zum DFB klare Absage

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FC Bayern: Rummenigge erteilt Flick-Wechsel zum DFB klare Absage

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Rummenigge erteilt Wechselverbot

Rummenigge erteilt Wechselverbot

Karl-Heinz Rummenigge hat sich erneut zur Zukunft von Bayern-Trainer Hansi Flick geäußert. Einem Wechsel zum DFB schiebt er einen Riegel vor.
Bei seiner Premiere als RTL-Experte brachte Uli Hoeneß überraschend Noch-Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge für Ämter im DFB-Verband ins Spiel.  Dieser äußert sich nun zum Vorschlag.
. SPORT1
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von SPORT1

Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge vom deutschen Rekordmeister Bayern München hat einem Wechsel von Trainer Hansi Flick zum Deutschen Fußball-Bund (DFB) als Nachfolger von Bundestrainer Joachim Löw erneut eine Absage erteilt.

"Ich habe ihm gesagt, dass wir sehr zufrieden mit ihm sind. Wir sind gut beraten, das zu Ende zu bringen, was wir vertraglich vereinbart haben. Das habe ich Hansi unmissverständlich mitgeteilt", sagte Rummenigge im Interview mit der Welt am Sonntag. Dass Flick die Bayern im Sommer nicht verlasse, habe "nichts mit Wahrscheinlichkeit zu tun. Das ist Fakt." (Service: Tabelle der Bundesliga)

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Flick habe die Entscheidung "professionell" aufgenommen. "Ich habe zu ihm ein gutes und entspanntes Verhältnis", sagte der 65-Jährige. 

Karl-Heinz Rummenigge hat in der Diskussion um die Zukunft von Hansi Flick sein Machtwort erneuert. Der Bayern-Boss will seinen Trainer nicht zum DFB ziehen lassen. Doch reicht das?
05:03
Reicht Rummenigges Machtwort? "Flick hat alle Fäden in der Hand"

Rummenigge bleibt bei Flick-Entschluss

Bereits vor einigen Wochen hatte Rummenigge im SPORT1-Interview erklärt, dass der 56-Jährige an der Säbener Straße bleiben werde. Auf die Frage, ob Flick auch in der kommenden Saison Bayer-Trainer ist, sagte der FCB-Boss: "Hundertprozentig. Außerdem: Er hatte als Spieler seine schönste und erfolgreichste Zeit beim FC Bayern. Das wird auch für seine Zeit als Trainer gelten."

Rummenigge weiter: "Ich habe immer gesagt, dass der Trainer der wichtigste Angestellte ist und wir eine Vertrags-Vereinbarung haben, die bekannt ist. Von daher ist das überhaupt kein Thema. Wir werden nicht die Probleme des DFB lösen. Und wenn ich ehrlich bin: Wäre ich Trainer und sollte vom Arbeitgeber FC Bayern zum Arbeitgeber DFB wechseln, würde mir das lediglich ein Schmunzeln entlocken."

Flick besitzt in München noch einen Vertrag bis Juni 2023. Beim DFB gilt er als Wunschkandidat als Nachfolger von Löw, der sein Amt nach der EM (11. Juni bis 11. Juli) aufgibt. Der DFB hatte betont, dass er keinen Trainer ansprechen wolle, der unter Vertrag steht. "Das hat mir Präsident Fritz Keller in dieser Woche in einem Telefonat noch mal bestätigt", sagte Rummenigge.

Rummenigge über Flick-Zoff: "Ich finde es wunderbar, ..."

Der Bayern-Boss äußerte sich auch zu Flicks Differenzen, die der Trainer nach eigenen Angaben zuletzt beigelegt hat.

"Ich nenne das Family affairs. Und wir müssen in dieser Hinsicht nicht unbedingt die königliche Familie in England übertreffen", meinte er.

"Der FC Bayern ist eine große Familie. Und alles, was in der Familie passiert, muss man in der Familie belassen", sagte Rummenigge. "Und genau so haben sie sich auch verhalten. Ich finde es wunderbar, dass die zwei das unter sich ausgemacht und beendet haben. Das ist FC-Bayern-like."

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Mit Sport-Informations-Dienst (SID)