Max Kruse trotz Platz sieben traurig

Max Kruse trotz Platz sieben traurig

Max Kruse führt Union Berlin in die Conference League. Nach dem Sieg steigt am Stadion An der Alten Försterei eine große Party, doch die Freude wird getrübt.
Unions Geschäftsführer Oliver Ruhnert spricht im Doppelpass über Max Kruse - und verrät, warum der angeblich schwierige Stürmer für ihn alles andere als ein Problem-Profi ist.
Union-Boss verrät: So ist Max Kruse wirklich
02:01
. SPORT1
von SPORT1
am 24. Mai

Max Kruse hat am Sonntag eine Story auf seinem Instagram-Account veröffentlicht, in welcher er von seiner Feier mit Union Berlin berichtet. Auf dem Balkon seines Hotelzimmers in Monaco sprach er über seine Gefühlslage und die vorangegangene Nacht.

Über das starke Saisonergebnis sagte er: "Erstmal muss man das Ganze sacken lassen. Ich glaube, das wird auch nicht in den nächsten zwei drei Tagen so sein, dass man sich das ausmalen kann. Das, was wir geschafft haben mit der Mannschaft, ist außergewöhnlich - das steht außer Frage."

Allerdings bereitete ihm ein anderer Verein Kummer. Kruse gewährte Einblicke: "Aber für mich schwirrt ein bisschen Trauer mit, denn Werder ist gestern abgestiegen. In diesem Sinne hoffe ich, dass die ganz schnell zurückkommen und nächstes Jahr hoffentlich wieder in der Bundesliga dabei sind. Mein Herz hängt schon noch ein bisschen an diesem Verein."

Kruse-Freundin beleidigt

Danach sprach er über die Feier mit seinem aktuellen Klub Union Berlin. Diese wurde demnach durch einen unschönen Vorfall gestört. Kruse verriet: "Es gab einen Vorfall bei der Siegesfeier auf dem Balkon. Meine Freundin wurde von einem unserer 'Fans' rassistisch beleidigt und mit Bier beworfen."

Er betonte: "Leider konnte ich diesen Fan nicht ausfindig machen, aber ich weiß, dass wir als Union keine Rassisten sind. Trotzdem schade, dass ich diesen Typen nicht ausfindig machen konnte."

Zum Schluss fügte er an: "Es macht mich zwar traurig. Aber trotzdem: das Positive muss bleiben - wir haben Platz sieben geschafft."

Max Kruse konnte am letzten Bundesligaspieltag mit seiner Mannschaft Union Berlin den siebten Tabellenplatz sichern und somit auch gleichzeitig ein Ticket für die UEFA Conference League ergattern. Nach diesem Spiel hat die Mannschaft in Berlin gefeiert. Am darauffolgenden Tag ist Kruse mit einem Privatjet nach Monaco geflogen, um sich dort das Formel-1-Rennen anzuschauen.