Beschluss über Fan-Rückkehr gefasst

Beschluss über Fan-Rückkehr gefasst

Die Politik hat über Vorgaben für die Zuschauer-Rückkehr in die Bundesliga-Stadien entschieden. Eine Ausnahme betrifft München und damit den FC Bayern.
Die Politik hat über Vorgaben für die Zuschauer-Rückkehr in die Bundesliga-Stadien entschieden. Eine Ausnahme betrifft München und damit den FC Bayern.
Beschluss über Fan-Rückkehr gefasst
00:46
. SPORT1
von SPORT1
am 6. Juli

Die Bundesliga kann wieder vor Zuschauern stattfinden! Das geht aus einem Beschluss der Politik vom Dienstag hervor. (Spielplan und Ergebnisse der Bundesliga)

Die Fußball-Fans dürfen sich auf eine Rückkehr ins Stadion in der Ende Juli (2. Bundesliga) bzw. Mitte August (Bundesliga) beginnenden Saison freuen. Mit Beginn der Spielzeit 2021/22 sollen unter bestimmten Voraussetzungen maximal 25.000 Zuschauer die Spiele im deutschen Profifußball, also in der 1. und 2. Bundesliga verfolgen dürfen. Diesen Beschluss fassten die Chefinnen und Chefs der Staats- und Senatskanzleien am Dienstag.

Die Arenen in Deutschland dürfen demnach zu maximal 50 Prozent ausgelastet werden, wobei die Gesamtzahl der Fans vorerst auf 25.000 begrenzt ist.

Ausnahme für Bayern und Allianz Arena

Eine Ausnahme gibt es allerdings: Der FC Bayern München darf in der Allianz Arena vor höchstens 20.000 Zuschauern spielen, weil Bayern aufgrund der Delta-Variante, steigender Fallzahlen in anderen Ländern und der erwartbaren Reiserückkehrer-Problematik zunächst einen vorsichtigen Kurs fahren will und nur eine Auslastung von höchstens 35 Prozent erlaubt. Entsprechend sind auch der FC Augsburg sowie Aufsteiger SpVgg Greuther Fürth betroffen. (Spielplan und Ergebnisse der 2. Bundesliga)

Grundvoraussetzung für die Zuschauer-Rückkehr in die Stadien ist die Freigabe durch die zuständigen Behörden. Dabei werden die Inzidenzzahlen berücksichtigt, die nicht über 35 liegen dürfen.

Grundsätzlich sind die geltenden Hygieneregeln wie die Maskenpflicht und das Abstandsgebot einzuhalten.

Zuschauer-Regelung vorerst bis September gültig

Ins Stadion dürfen nur geimpfte, genesene oder getestete Fans. Die Maskenpflicht gilt bis zum Erreichen des Platzes. Die Regelungen sollen vorerst bis zum 11. September gelten.

Allerdings stellt der Beschluss "in Aussicht, bei fortschreitenden Impfungen und allgemeiner Verbesserung der pandemischen Situation weitere Erleichterungen in Richtung Normalbetrieb" vorzunehmen.

"Wir haben bundesweit Erfolge bei der Bekämpfung der Corona-Pandemie erzielt. Das zeigen das niedrige Infektionsgeschehen und die positive Entwicklung der Impfkampagne", sagte Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller in seiner Eigenschaft als derzeitiger Vorsitzender der Ministerpräsidenten-Konferenz: "Dadurch gewinnen wir Spielräume, wieder Zuschauerinnen und Zuschauer bei großen Sportveranstaltungen, bei anderen Großveranstaltungen und vor allem bei großen und uns wichtigen kulturellen Events zuzulassen."

Müller mahnte allerdings gleichzeitig zur Vorsicht. "Fest steht aber gerade mit Blick auf die Gefahren neuer Virusvarianten, dass wir weiter vorsichtig sein müssen, denn die Pandemie ist keineswegs vorbei", äußerte der SPD-Politiker: "Ich appelliere an alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer von Veranstaltungen und nach wie vor auch an alle Bürgerinnen und Bürger, Regeln und Vorgaben weiterhin zu respektieren und zu beachten. Wir dürfen und wollen keine vierte Welle der Pandemie riskieren."

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Mit Sport-Informations-Dienst (SID)