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BVB-Fan von Bundespolizist 2019 schwer verletzt: Strafe steht fest

Gewalt gegen BVB-Fan: Urteil gefällt

Knapp zwei Jahre nach einer gewalttätigen Attacke auf einen Fan von Borussia Dortmund fällt das Urteil gegen einen Beamten der Bundespolizei.
Der BVB zeigt offenbar Interesse an einem großen Talent
Der BVB zeigt offenbar Interesse an einem großen Talent
© Imago
Knapp zwei Jahre nach einer gewalttätigen Attacke auf einen Fan von Borussia Dortmund fällt das Urteil gegen einen Beamten der Bundespolizei.

Der Bundespolizist, der einem Fan von Borussia Dortmund im Jahr 2019 den Kiefer gebrochen hatte, ist zu einer Strafe von 9000 Euro verurteilt worden. Das berichten die Ruhr Nachrichten.

Der Meldung zufolge entschied die Richterin auf Körperverletzung und erhob das Strafmaß in Höhe von 150 Tagessätzen. Die Nebenklage hatte für gefährliche Körperverletzung plädiert und eine Freiheitsstrafe gefordert.

Doch die Richterin hielt es dem Beamten zugute, dass dieser dem Opfer bereits im Vorfeld 5000 Euro als Entschädigung gezahlt hatte.

Polizist gibt Faustschlag gegen BVB-Fan zu

Die Tat hatte sich im Oktober 2019 nach dem Revierderby gegen den FC Schalke 04 am Dortmunder Hauptbahnhof ereignet. BVB-Fans waren mit Polizisten in Ausschreitungen aneinander geraten.

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Der verurteilte 28-Jährige war auf einen am Rand stehenden Dortmunder Anhänger zugegangen und hatte ihm ohne Vorwarnung einen Faustschlag ins Gesicht verpasst und ihm damit einen dreifachen Kieferbruch zugefügt.

Daraufhin stieß er den Mann noch zu Boden, kümmerte sich jedoch nicht um den Verletzten. Der Polizist gab den für die Situation völlig unangepassten Schlag zu und entschuldigte sich während der Verhandlung.