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Dieser FCB-Boss kämpfte bei Nübel

Dieser FCB-Boss kämpfte bei Nübel

Alexander Nübel wechselt auf Leihbasis zur AS Monaco. Berater Stefan Backs erklärt die Gründe - und welcher Boss den Keeper nicht gehen lassen wollte.
Zum Einstand in Monaco muss Alexander Nübel standesgemäß einen Song performen. Die Bayern-Leihgabe wählt einen Mega-Hit von Helene Fischer.
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von SPORT1

Alexander Nübel wird den FC Bayern nach nur einem Jahr wieder verlassen - zumindest auf Leihbasis.

Der 24-Jährige tritt bei der AS Monaco ein neues Abenteuer an, um dort mehr Spielpraxis zu sammeln. Reguliert ist das Engagement auf zwei Jahre, die Bayern können Nübel aber bereits 2022 zurückholen, wenn sie denn wollen. (SPORT1-Bericht: Das ist dran am Goretzka-Gerücht)

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Wer vonseiten des Rekordmeisters auf dieses Detail pochte, hat nun Nübel-Berater Stefan Backs verraten.

Salihamidzic hält sich Nübel-Option offen

"Das war besonders Hasan Salihamidzic wichtig", erzählte Backs in der neuen Folge des SPORT1-Podcasts "Meine Bayern-Woche". "Sollte sich Neuer längerfristig verletzen, dann muss Bayern die Chance haben, den Kronprinzen zurückzuholen. Das war auch der Knackpunkt der Gespräche, weil das Monaco eigentlich nicht wollte."

So seien die Verhandlungen ein "wochenlanges Hin und Her" gewesen, das sogar "diplomatischen Dienst" erfordert habe.

Die Bayern hätten im Allgemeinen große "Zahnschmerzen" gehabt, Nübel gehen zu lassen: "Sie wollten ihn eigentlich nicht abgeben. Ich kann das auch nachvollziehen, wenn Manuel Neuer irgendwas passiert, wenn er sich verletzt, dann sind sie es natürlich, die es ausbaden müssen, wenn sie keinen starken zweiten Mann haben."

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Jener starke zweite Mann wurde letztlich Sven Ulreich, der bereits von 2015 bis 2020 bei Bayern unter Vertrag gestanden hatte. Nach einem einjährigen Intermezzo beim Hamburger SV zog es den 32-Jährigen nun zum Rekordmeister zurück.

Einige Anfragen für Nübel an Bayern "haben mich auch überrascht

Bei der Abwägung, ob man Nübel ziehen lasse, hätten am Ende die Pro-Argumente überwogen, erklärte Backs weiter: "Es ging um Nübels Ausbildung. Ausschlaggebend ist dabei der Spielstil von Monaco, das Fußball von hinten rausspielen lässt. Das macht Bayern München auch, wo der Torwart eben ins Spiel einbezogen wird."

Im Zuge von Nübels Entscheidung für Monaco habe der Ex-Schalker auch mehrfach mit Niko Kovac telefoniert. Der 49-Jährige habe seine "Spielidee beschrieben, hat aber auch ganz klar gesagt, was er von ihm erwartet und dass Monaco eben ein Klub ist, der möglicherweise Champions League spielt."

So fiel die Wahl am Ende auf Monaco, obwohl auch andere Anfragen vorlagen: "Einige haben mich auch überrascht", sagte Backs. "Das freut einen natürlich, wenn das Interesse so groß ist."

SPORT1 Chefreporter Florian Plettenberg spricht mit SPORT1 Moderatorin Jana Wosnitza in Folge 16 wie immer über die Themen und News der Woche beim FC Bayern und der deutschen Nationalmannschaft. Ab sofort immer freitags: "Plettigoal" spricht mit DFB-Liebling Robin Gosens über das Achtelfinal-Aus bei der EM, die Gründe, das Interesse vom FC Barcelona und seine Zukunft unter Hansi Flick. Mario Basler fordert den Rücktritt eines Routiniers. Ex-Nationalspieler Patrick Owomoyela sagt, was unter Hansi Flick besser werden muss. Bayern-Rückkehrer Sven Ulreich spricht über sein Telefonat mit Manuel Neuer und Thomas Müller. Berater Stefan Backs verrät Insights über die Monaco-Leihe von Alexander Nübel. Vor der Sommerpause geben "Plettigoal" und Jana nochmal alles und liefern – na klar – auch News vom FC Bayern: Warum Manchester United Leon Goretzka will, warum die Reds Coman nicht mehr wollen – jetzt reinhören! Der SPORT1 Podcast "Meine Bayern-Woche” ist auf podcast.sport1.de, in der SPORT1 App und auf den gängigen Streaming-Plattformen Spotify, Apple Podcasts, Amazon Music, Deezer und Podigee abrufbar.