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SC Freiburg: Das schätzt Nils Petersen an Christian Streich

Das schätzt Petersen an Streich

Christian Streich bezieht gerne zu aktuellen Themen Stellung. Nils Petersen schätzt die Einordnungen des Freiburg-Trainers.
Trainer-Urgestein Christian Streich übersteht mit dem SC Freiburg zum zehnten Mal in Folge die 1. Runde des Pokals. Das goldene Tor gegen Würzburg erzielt Jonathan Schmid.
Christian Streich bezieht gerne zu aktuellen Themen Stellung. Nils Petersen schätzt die Einordnungen des Freiburg-Trainers.

Die kultigen Anmerkungen seines Trainers Christian Streich zum allgemeinen Weltgeschehen haben für Ex-Nationalspieler Nils Petersen vom SC Freiburg einen hohen Stellenwert.

Nach Angaben des Stürmers beschränkt der 56 Jahre alte Coach seine Statements insbesondere zu politischen und gesellschaftlichen Fragen nicht nur auf öffentlichkeitswirksame Auftritte in Pressekonferenzen, sondern führt mit seinen Spielern auch regelmäßig im Trainingsalltag Gespräche über Themen außerhalb des Fußballs. (SERVICE: Bundesliga-Spielplan zum Ausdrucken)

Petersen: “Nicht jeder von uns liest Zeitung”

“Es liegt ihm einfach auf dem Herzen, manchmal über Dinge abseits des Fußballs zu sprechen”, berichtete Petersen im Online-Nachrichtenportal watson vor Freiburgs Bundesliga-Auftaktspiel am Samstag (Bundesliga: Arminia Bielefeld - SC Freiburg, Samstag ab 15.30 Uhr im LIVETICKER) bei Arminia Bielefeld über Streichs Kommunikationsstil: “Er erzählt uns, was gerade in der Welt passiert, und erläutert uns seinen Standpunkt.”

Aus Sicht des 32-Jährigen wirken Streichs Ausführungen mitunter wie kostenlose Fortbildungsmaßnahmen: “Es schadet nicht, weil nicht jeder von uns liest Zeitung, und wenn man ab und zu mal ein bisschen was erläutert bekommt, ist das gar nicht dumm.”

Freiburg-Trainer Streich bezieht Stellung

Streich hatte in der Vergangenheit schon mehrfach vor laufenden Fernsehkameras klare Stellung zu gesellschaftlich und politisch relevanten Fragen bezogen. Dabei hielt sich der dienstälteste Coach eines Bundesliga-Vereins mit Kritik etwa am früheren US-Präsidenten Donald Trump oder auch der rechtspopulistischen Partei AfD nicht zurück.

Gerade aber Petersen sind Streichs Einschätzungen von tagesaktuellen Fragen und Problemen wichtig. Der Angreifer hatte bereits vor rund vier Jahren in einem Interview durch das Eingeständnis vergleichsweise geringer Allgemeinbildung für Aufsehen gesorgt.

“Die Fußballbranche ist oberflächlich, und wir Fußballer sind nicht so belesen. Salopp gesprochen, verblöde ich seit zehn Jahren, halte mich aber über Wasser, weil ich ganz gut kicken kann. Ich habe nichts gelernt, keine Ausbildung gemacht, die anderen Leute können wahrscheinlich viel mehr als ich. Manchmal schäme ich mich, weil ich so wenig Wissen von der Welt besitze”, sagte Petersen damals. (NEWS: Alle aktuellen Infos zur Bundesliga)