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Gladbach-Fans wüten vor Rose-Rückkehr

Gladbach-Fans wüten vor Rose-Rückkehr

Marco Rose kehrt mit dem BVB nach Gladbach zurück - und darf sich auf einen unschönen Empfang einstellen.
Adi Hütter legt mit Borussia Mönchengladbach einen Fehlstart in die Saison hin. Als nächstes wartet das Wiedersehen mit Marco Rose - hängt die Negativserie noch mit ihm zusammen?
. SPORT1
von SPORT1
am 23. Sept

Auf Marco Rose wartet am Samstag eine brisante Rückkehr. Der Coach tritt mit Borussia Dortmund bei seinem Ex-Klub Borussia Mönchengladbach an (18.30 Uhr: Borussia Mönchengladbach - Borussia Dortmund im LIVETICKER).

Rose hatte eine Ausstiegsklausel in seinem Vertrag genutzt, um den Borussen-Wechsel zu vollziehen. Da es nach der Verkündung dieser Entscheidung bei Gladbach bergab ging, sind viele Fans der Fohlen bis heute nicht gut auf Rose zu sprechen (DATEN: Ergebnisse und Spielplan der Bundesliga).

„Das Thema kann ja noch nicht vorbei sein, weil es bislang keine Möglichkeit für die Fans gab, ihren Unmut zu äußern. Das wird nun beim Spiel gegen Dortmund passieren“, sagte Gladbachs Fanbeauftragter Thomas Weinmann der Sport Bild.

Gladbach-Fans von Rose „hinters Licht geführt“

Deutlicher wurde dort Michael Weigand vom „Supporters Club“, der mit rund 6500 Mitgliedern größten Fan-Vertretung der Borussia (DATEN: Die Tabelle der Bundesliga).

„Ich gehe von einem gellenden Pfeifkonzert und Schmährufen gegen ihn aus“, erklärte Weigand: „Selten zuvor gab es in unserer Fan-Szene eine solche Einigkeit darüber, dass man ihn direkt nach Bekanntgabe des Wechsels hätte ablösen müssen.“

Die Borussen-Fans hätten „gemerkt, dass wir von ihm hinters Licht geführt wurden und von ihm verarscht wurden. Er hatte zuvor noch ausführlich in einem Fan-Blog erzählt, was er alles aufbauen möchte, welche Pläne er hat.“ (SERVICE: Bundesliga-Spielplan zum Ausdrucken)

Es habe die Hoffnung gegeben, dass eine „emotionale Bindung zwischen Marco Rose und dem Klub“ entstehen könne, doch „kurz darauf war alles Schall und Rauch.“

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Gladbach-Rückkehr: So reagiert Rose

Und was sagt Rose selbst?

„Ich versuche, das auszublenden, die Geschichten drumherum für mich nicht aufkommen zu lassen“, meinte der Trainer auf der Pressekonferenz am Donnerstag: „Wie es im Fußball ist: Man hat es ja ganz oft, gegen Ex-Vereine zu spielen. Es geht darum, dass man für seinen neuen Verein alles rausholt. Und das sind für uns drei Punkte. Und nach dem Spiel hat man vielleicht noch mal die Möglichkeit, sich mit dem einen oder anderen auszutauschen.“

Sein ehemaliger Schützling Jonas Hofmann hat einen Rat an die Fans. „Ich finde, Marco Rose hat keine Pfiffe verdient“, meinte der Gladbacher Nationalspieler in der Bild: „Er ist ein super Mensch, hat mit Gladbach Vereinsgeschichte geschrieben und erstmals die K.-o.-Runde der Champions League erreicht.“

Dennoch sei es „immer etwas Besonderes, gegen den Ex-Trainer oder den Ex-Verein zu spielen“.

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