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Bayern-Sponsor: Fans leisten Widerstand

Bayern-Sponsor: Fans leisten Widerstand

Fans des FC Bayern ist der umstrittene Sponsoring-Deal des Vereins mit Qatar Airways ein Dorn im Auge. Nun werden Maßnahmen ergriffen.
Joshua Kimmich lässt sich nicht gegen Corona impfen, obwohl der FC Bayern allen Spielern die Impfung empfiehlt. In der Kritik steht er auch wegen seiner Initiative 'We kick Corona', die für die Impfung plädiert.
SID
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von SID

Bayern München kann sich auf eine lebhafte Jahreshauptversammlung am 25. November einstellen.

Eine breitere Front der Fans des deutschen Fußball-Rekordmeisters macht gegen den umstrittenen Sponsoring-Deal ihres Herzensklubs mit Qatar Airways mobil. Über einen Antrag, der am Freitag beim Verein einging, sollen derartige Geschäfte künftig ausgeschlossen werden. (NEWS: Alle aktuellen Infos zur Bundesliga)

„Wir wollen präventive Maßnahmen ergreifen, um einen neuen Abschluss zu verhindern“, sagte Initiator Michael Ott dem SID.

Katar, WM-Gastgeber 2022, stehe für massive Menschenrechtsverletzungen, zudem gebe es schwere Vorwürfe von Korruption im Sport, hieß es in einer Mitteilung der kritischen Anhänger. Der FC Bayern helfe mit der Zusammenarbeit mit einem Staatsunternehmen aktiv dabei, „von den Missständen abzulenken“ und „ein modernes, weltoffenes Bild von dem Land zu verbreiten“. (DATEN: Ergebnisse und Spielplan der Bundesliga)

Trainingslager von Antrag nicht betroffen

Unangetastet bleiben sollten nach dem Willen der Initiatoren, unter denen einige in der Fanszene bekannte Gesichter sind, die jährlichen Trainingslager in dem Golfstaat. Diese böten "zumindest theoretisch die Möglichkeit zur kritischen Kommunikation - wenn man sie denn wahrnehme", hieß es.

Der FC Bayern hat sein Engagement im Wüstenstaat vielfach verteidigt. Nur über einen Dialog mit den Machthabern vor Ort könnten Veränderungen erzielt werden, hieß es stets.

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