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Nächster Rekord für Über-Bayern

Nächster Rekord für Über-Bayern

Der FC Bayern siegt trotz des Nagelsmann-Ausfalls auch in der Liga klar. Ein 4:0 über die TSG Hoffenheim hält den Rekordmeister auf Platz 1 vor dem BVB.
Der FC Bayern trifft weiterhin wie am Fließband - bereits 33 Tore sind auf dem Konto der Münchner. Auch gegen die TSG Hoffenheim gewinnt der Rekordmeister deutlich mit 4:0.
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von SPORT1

Bayern München bleibt auch ohne den an Corona erkrankten Trainer Julian Nagelsmann - und trotz der Ablenkung durch den Impf-Wirbel um Joshua Kimmich - auf Erfolgskurs.

Der deutsche Rekordmeister gewann gegen die TSG Hoffenheim souverän 4:0 (2:0) und bleibt an der Tabellenspitze.

Damit verbesserten die Münchner den nächsten Rekord: Noch nie hatte in der Bundesliga eine Mannschaft 33 Tore nach neun Spieltagen geschossen.

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Nagelsmann coachte seine Bayern aus der Küche, von dort gab er via „Analysezentrum“ seine Anweisungen an Ersatzchef Dino Toppmöller weiter. (DATEN: Die Tabelle der Bundesliga)

Die erneute Demonstration der Stärke wurde schnell nebensächlich. Nach dem souveränen Erfolg erläuterte Joshua Kimmich seine ablehnende Haltung gegen einer Corona-Impfung. Er habe „persönliche Bedenken“, sagte der Nationalspieler bei Sky, „gerade was fehlende Langzeitstudien angeht“.

FC Bayern sieht ohne Nagelsmann auch in der Bundesliga klar

Drei Tage nach dem beeindruckenden 4:0 in Lissabon in der Königsklasse erzielte Serge Gnabry in der 16. Minute die Führung für die überlegenen Bayern. Torjäger Robert Lewandowski legte vor 60.000 Zuschauern mit einem Traumtor in der 30. Minute nach. Für den Weltfußballer war es bereits das zehnte Saisontor. Die Joker Eric Maxim Choupo-Moting (82.) und Kingsley Coman (87.) machten alles klar (FC Bayern - TSG Hoffenheim: Das Spiel zum Nachlesen im Ticker).

„Es war ein verdienter Sieg. Die Mannschaft hat 30 Minuten sehr starken Fußball gespielt“, sagte Toppmöller. „Nach dem 2:0 war ein bisschen Leerlauf drin. Da hat in der Defensive die Schärfe gefehlt, deshalb konnte sich Hoffenheim rauskombinieren. Am Ende haben wir noch einmal einen Gang zugelegt. Wir sind alle froh, wenn Julian (Nagelsmann, d. R.) schnellstmöglich zurückkommt - und ich wieder einen Schritt zurück machen kann.“

Bereits am Mittwoch geht es für die Bayern im DFB-Pokal bei Borussia Mönchengladbach weiter. Hoffenheim erwartet am Dienstag Zweitligist Kiel.

Ob Nagelsmann sich bis zum Klassiker in Gladbach frei testen kann, ist offen. Aktuell hat er sich in der Isolation ein kleines „Analysezentrum gebaut“, sagte er am Freitag, „es sieht aus wie in einem Rechenzentrum - in der Küche wohlgemerkt, damit ich einen kurzen Weg zum Tee habe“. (DATEN: Ergebnisse und Spielplan der Bundesliga)

Hoffenheim kann Hoeneß' Ansage nicht umsetzen

Von dort sah Nagelsmann einen forschen Start, doch Lewandowski ließ bei einer ersten Großchance leichtfertig die frühe Führung liegen (2.). Kurz darauf traf Gnabry zwar, doch der Treffer fand nach Videobeweis keine Anerkennung. Bei Gnabrys zweitem Versuch war alles korrekt. Der letzte Pass nach gelungener Ballstafette kam von Jungstar Jamal Musiala.

Der Nationalspieler war für den zuletzt bärenstarken Leroy Sané in die Startelf der Bayern, bei denen die angeschlagenen Leon Goretzka und Alphonso Davies fehlten, gerückt. Zudem begann Neuzugang Omar Richards, der bisher nur zwei Kurzeinsätze hatte, für Niklas Süle. (NEWS: Alle aktuellen Infos zur Bundesliga)

An der üblichen Dominanz der Bayern änderte dies nichts. Mit einem tollen Schuss aus gut 20 Metern in den Winkel sorgte Lewandowski früh für klare Verhältnisse. Hoffenheims Stefan Posch, der im Podcast „Meine Bayern-Woche“ noch über, konnte nur zusehen.

Kurz vor der Pause hätte der Pole nachlegen müssen, scheiterte aber am stark reagierenden TSG-Torhüter Oliver Baumann, genauso wie Gnabry wenige Sekunden nach dem Wechsel.

Hoffenheim, das laut Trainer Sebastian Hoeneß „richtig Bock“ gehabt hätte, „die Bayern zu ärgern“, blieb zunächst harmlos. Erstmals gefährlich wurde es bei einem Schuss von Ihlas Bebou (50.). Ansonsten blieben die Münchner erst einmal am Drücker ohne zu glänzen. Erst zum Schluss hin kam die TSG kurzzeitig etwas auf, dann schlugen die Bayern wieder zu.

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Mit Sportinformationsdienst (SID)