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Nach Pfiffen: Leipzig müht sich zum Sieg

Nach Pfiffen: Leipzig müht sich zum Sieg

RB Leipzig schlägt Greuther Fürth nach einer schwacher ersten Halbzeit souverän. Der Aufsteiger bleibt weiter sieglos.
Ein mutiger Auftritt gegen das Star-Ensemble aus Paris, am Ende steht RB Leipzig aber einmal mehr mit leeren Händen da. Die 2:3-Niederlage könnte aber ein Brustlöser für die kommenden Aufgaben sein.
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von SPORT1

RB Leipzig reichen gegen Greuther Fürth 45 starke Minuten zum Sieg.

Die roten Bullen gewinnen gegen den Aufsteiger nach einer enttäuschenden ersten und einer überragenden zweiten Halbzeit mit 4:1 (0:1). Joker Yussuf Poulsen, der erst zur Halbzeit eingewechselt wurde, war mit einem Tor und einem herausgeholten Elfmeter der überragende Mann bei Leipzig. (NEWS: Alle aktuellen Infos zur Bundesliga)

Die Gäste aus Fürth bleiben trotz starker erster Hälfte weiter sieglos. Die Franken stellten mit der achte Saisonniederlage und der siebte in Folge einen Negativrekord in ihrer Profi-Historie auf.

Fürth dominiert erste Halbzeit

Halbzeit eins gehörte komplett den Gästen. Der Aufsteiger kaufte den roten Bullen mit bissigem Zweikampf-Verhalten komplett den Schneid ab und erarbeitete sich zahlreiche Torchancen.

Das vermeintliche 1:0 in der 23. Minute wurde wegen einem Foul zurückgepfiffen. Cederic Itten ging gegen RB-Torhüter Peter Gulacsi zu hart zu Werke. Eigentlich hätte RB spätestens jetzt gewarnt gewesen sein müssen. An ihrem pomadigen Auftritt änderte sich aber nichts. (DATEN: Ergebnisse und Spielplan der Bundesliga)

Kurz vor der Pause belohnte sich der Aufsteiger aus Fürth dann für den couragierten Auftritt.

Nordi Mukiele rannte Fürths Jamie Leweling ungestüm im eigenen Strafraum um. Schiedsrichter Christian Dingert entschied auf Strafstoß, eine harte, aber vertretbare Entscheidung.

Fürths Kapitän Branimir Hrgota übernahm Verantwortung und verwandelte souverän zur verdienten Führung.

Leipzig dreht nach Pfiffen auf

Leipzigs-Fans zeigten sich mit der Leistung ihres Teams extrem unzufrieden und verabschiedeten ihr Team mit einem Pfeifkonzert in die Halbzeit.

Die Nachricht der Fans kam bei ihrem Team an. Nach der Pause zeigten sich die roten Bullen deutlich verbessert. Schon nach einer Minute traf der erst zur Halbzeit eingewechselte Yussuf Poulsen zum Ausgleich (46.). (DATEN: Die Tabelle der Bundesliga)

Damit aber nicht genug: Die Leipziger drückten fortan weiter enorm aufs Tempo. Nur sieben Minuten später ging RB mit 2:1 in Führung. Emil Forsberg verwandelte einen Foulelfmeter (53.). Vorher war es erneut Joker Poulsen, den Marco Meyerhöfer nur mit einem Foul stoppen konnte.

Die Gäste aus Fürth hatten den Leipzigern jetzt nichts mehr entgegenzusetzen. Dominik Szoboszlai erhöhte in der 65. Minute nach einer schönen Kombination auf 3:1.

Den 4:1-Endstand besorgte kurz vor Schluss Youngster Hugo Novoa.

Leipzig bleibt durch den Sieg gegen den Aufsteiger weiter ungeschlagen und klettert mit jetzt 14 Punkten auf den sechsten Platz.

Fürth bleibt mit einem Punkt abgeschlagener Letzter.

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