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BUndesliga: TSG Hoffenheim - Hertha BSC 0:2 - Boyata sieht Rote Karte

Hertha-Pleite nach Rüpel-Rot

Für Hertha BSC endet die kleine Siegesserie jäh. Bei der Niederlage gegen Hoffenheim fliegt ein Abwehrspieler vom Platz.
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Für Hertha BSC endet die kleine Siegesserie jäh. Bei der Niederlage gegen Hoffenheim fliegt ein Abwehrspieler vom Platz.

Der kurze Höhenflug von Hertha BSC hat schon wieder ein jähes Ende genommen.

Nach Siegen in Frankfurt und gegen Gladbach verlor die Elf von Trainer Pal Dardai bei der TSG Hoffenheim mit 0:2.

„Das ist nicht schön, aber das müssen wir runterschlucken“, sagte Hertha-Trainer Pal Dardai bei DAZN. „Ich denke, in der ersten Hälfte haben wir einiges verschenkt. Aber am Schluss war es ein verdienter Sieg für Hoffenheim.“

Boyata sieht die Rote Karte

Nachdem die Berliner die Anfangsphase bestimmt hatten, zog die Führung der Gastgeber durch Andrej Kramaric (19.) der Hertha den Stecker.

Fortan war die TSG bestimmend und erhöhte bereits in der 36. Minute durch Sebastian Rudy. (DATEN: Ergebnisse und Spielplan der Bundesliga)

Auch nach dem Seitenwechsel kam von den Gästen nicht mehr viel. Spätestens als Dedryck Boyata in der 76. Minute die Rote Karte nach einem Foul an Angelo Stiller sah, war die Partie entschieden.

Schiedsrichter Sven Jablonski hatte zunächst die Gelbe Karte gezeigt, ehe der VAR eingriff und den Referee an den Bildschirm schickte.

Kramaric trifft gegen Lieblingsgegner

In der Tabelle sprang Hoffenheim auf Platz 7, während die Hertha Elfter ist.

Vor lediglich 8127 Zuschauern in der Rhein-Neckar-Arena ging es gleich munter zur Sache. Die Hoffenheimer hatten bereits in der 5. Minute die dicke Chance zur Führung. Nach einer starken Kombination konnte Angelo Stiller nicht verwerten. Auf der Gegenseite scheiterte Marco Richter nur wenige Sekunden später an TSG-Torwart Oliver Baumann (6.).

Danach beruhigte sich die Begegnung zunächst, bevor Kramaric auf den Plan trat. Der kroatische Vize-Weltmeister traf nach Vorarbeit von Robert Skov bereits zum neunten Mal gegen die Hertha. Gegen keinen anderen Bundesligisten hat der Angreifer öfter getroffen.

Bei den Gästen, die ohne Lukas Klünter, Marvin Plattenhardt, Marton Dardai und Jordan Torunarigha auskommen mussten, hinterließ der Rückstand Spuren. Die Hertha agierte konfus. Kramaric hätte das fast zu seinem nächsten Tor genutzt (28.). Noch größer war die Chance von Skov kurz darauf (31.).

TSG dominiert nach der Pause

Die Hoffenheimer, bei denen der kurzfristig ausgefallene Nationalspieler David Raum (Knöchelprobleme) sowie Ermin Bicakcic, Benjamin Hübner, Marco John und Pavel Kaderabek fehlten, beherrschten die Partie in dieser Phase. Der Treffer von Rudy fiel alles andere als überraschend.

Zu Beginn des zweiten Durchgangs reagierte Dardai. Der Coach brachte in Myziane Maolida und Stevan Jovetic zwei frische Kräfte. Es war allerdings zunächst der Hoffenheimer Ihlas Bebou, der sich in Szene setzte. Der Angreifer hatte das dritte TSG-Tor auf dem Fuß (49.).

Nach dieser Szene ließen die Kraichgauer die Zügel etwas schleifen, die harmlosen Berliner konnten das aber nicht ausnutzen. Dass Boyata für sein Foul an Stiller nach Videobeweis vom Platz musste, passte ins Bild.

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