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So erklärt Funkel die Euphorie in Köln

So erklärt Funkel die Euphorie in Köln

Friedhelm Funkel lobt im STAHLWERK Doppelpass den 1. FC Köln und dessen Trainer Steffen Baumgart. Der frühere Bundesliga-Coach erklärt die Gründe für den furiosen Aufschwung.
Steffen Baumgart steht symbolisch für die Euphorie in Köln. Sein Vorgänger Friedhelm Funkel legt dar, weshalb es so gut passt zwischen Klub und Trainer.
. SPORT1
von SPORT1
10.10.2021 | 17:04 Uhr

Beim 1. FC Köln läuft es: Zwölf Punkte nach sieben Spielen und Tabellenplatz sechs stehen zu Buche. Einer der Hauptgründe für den Aufschwung des FC ist die Arbeit von Trainer Steffen Baumgart. (NEWS: Alle aktuellen Infos zur Bundesliga)

Sein Vorgänger in Köln, Friedhelm Funkel, zeigte sich im STAHLWERK Doppelpass auf SPORT1 von Baumgart begeistert. „Steffen hat in den ersten Wochen sehr viel richtig gemacht. Er hat sofort den Zugang zur Mannschaft gefunden“, betonte der 67-Jährige.

Gerade mit seiner impulsiven und direkten Art sei er gleich sehr gut bei der Mannschaft angekommen.

Funkel lobt Hector-Entscheidung von Baumgart

Auch bei seinen Aufstellungen habe Baumgart die richtigen Entscheidungen getroffen. „Er hat Jonas Hector wieder auf die Linksverteidigerposition gesetzt. Dort war er einer der besten in Deutschland. Er hat Anthony Modeste wieder soweit hinbekommen, dass er nach langer Verletzungsmisere das erste Mal eine komplette Vorbereitung durchmachen konnte“, sagte Funkel. Gerade bei Modeste, der vier Tore für Köln erzielt hat, sehe man, dass er endlich wieder komplett fit ist.

Funkel lobte aber auch die Mannschaft, die er zu großen Teilen am Ende der vergangenen Saison betreut und über die Relegation noch zum Klassenerhalt geführt hatte: „Der Charakter innerhalb der Mannschaft stimmt einfach.“ (DATEN: Ergebnisse und Spielplan der Bundesliga)

Zu dieser Mannschaft, passe der Trainer Baumgart mit seiner menschlichen Art einfach perfekt. „Die Chemie zwischen Trainer und Mannschaft stimmt einfach“, meint Funkel.

Effenberg: Euphorie kann Köln tragen

Baumgart und die Mannschaft lösen in Köln eine richtige Euphorie aus. SPORT1-Experte Stefan Effenberg glaubt, dass gerade die positive Stimmung in der Stadt den Kölnern weiter helfen wird. „Euphorie kann ja tragen, die muss der 1. FC Köln jetzt auch mitnehmen.“

Der langjährige Paderborn-Coach Baumgart habe aus Effenbergs Sicht bisher fast alles richtig gemacht. „Er ist authentisch, lebt das am Spielfeldrand mit. Das kommt extrem gut an, vor allem in Köln. Ob es für Europa reicht, weiß ich nicht.“

Ähnlich sieht es auch Ex-Trainer Funkel: „Die Erfolgsserie wird nicht bis zum Ende der Saison gehen. Europapokal ist ein bisschen hoch gegriffen. Aber sie werden keine Probleme haben, in der Liga zu bleiben.“ (DATEN: Die Tabelle der Bundesliga)

Ende der vergangenen Saison kehrte Friedhelm Funkel überraschend auf die Trainerbank zurück und rettete den 1. FC Köln. Im Stahlwerk Doppelpass enthüllt er, weshalb.
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Funkel erklärt: Deshalb kam er als Trainer zurück

Gerade wenn es in der Saison mal nicht so gut läuft und die Euphorie nicht mehr trägt, müsse man erstmal schauen wie die Mannschaft reagiert. „Ich bin optimistisch, dass der FC eine gute Saison spielen wird und zwischen Platz neun und zwölf landen wird.“

Platzierungen, mit denen die Verantwortlichen beim FC und sicher auch die Fans gut leben könnten.

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