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Corona-Impfung: Innenminister Herrmann redet Joshua Kimmich ins Gewissen

Innenminister redet Kimmich ins Gewissen

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann schaltet sich in die Debatte um Joshua Kimmich ein. Er spricht sich für eine Corona-Impfung aus.
Joshua Kimmich hat sich bislang nicht impfen lassen
Joshua Kimmich hat sich bislang nicht impfen lassen
© Imago
Bayerns Innenminister Joachim Herrmann schaltet sich in die Debatte um Joshua Kimmich ein. Er spricht sich für eine Corona-Impfung aus.

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann hat sich in der Debatte um Fußball-Nationalspieler Joshua Kimmich für eine Corona-Impfung ausgesprochen. „Aus meiner Sicht ist es nach wie vor das einzig Richtige, sich impfen zu lassen. Das zeigen alle Berichte aus den Krankenhäusern“, sagte der CSU-Politiker im Rahmen der Vorstellung der European Championships 2022 in München.

Herrmann sieht dabei Fußballer wie Bayern-Profi Kimmich in der Verantwortung. "Da sollten gerade auch Sportler mit gutem Beispiel vorangehen und sagen: 'Ich lasse mich impfen'", erklärte Herrmann: "Für die meisten Sportler, die ich kenne, gilt das auch."

Ruder-Weltmeister Oliver Zeidler hielt dem entgegen: „Sportler sind schon Vorbilder, ob das mit diesem sehr strittigen Thema Corona auch der Fall ist, weiß ich nicht.“ Er plädierte dafür, dass „mehr die Leute, die sich auskennen, die Vorbilder sein sollten - und nicht die Sportler. Da sind wir auch ein bisschen überfragt.“

Kimmich hatte am Samstag erklärt, er habe sich bislang aus Sorge vor möglichen Langzeitfolgen noch nicht impfen lassen. Daraufhin gab es von zahlreichen Experten Widerspruch.