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Matarazzo: „Ein Stück weit Müll“

Matarazzo: „Ein Stück weit Müll“

Der VfB Stuttgart wurde von einer Corona-Welle erfasst. Trainer Matarazzo verrät den Grund, warum sich einige Spieler nicht impfen lassen wollen.
Der VfB Stuttgart kann doch noch siegen, feiert im Derby gegen Hoffenheim einen Big Point. Auch Dank eines Traumtores von Mavropanos.
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von SPORT1

Mit einem achtbaren 1:1 bei Borussia Mönchengladbach hat der VfB Stuttgart eine turbulente Woche doch noch versöhnlich beendet. (DATEN: Die Tabelle der Bundesliga)

Das Remis im Borussia-Park ist umso höher zu bewerten, als die Schwaben zuvor von einer wahren Corona-Welle erfasst wurden. Sechs COVID-19-Fälle hatte der VfB gemeldet - am Freitag mit Orel Mangala den vorerst letzten.

Gerade noch rechtzeitig vor dem Spiel konnte sich Keeper Fabian Bredlow freitesten - die anderen fünf Profis (Stammtorhüter Florian Müller, U21-Nationalspieler Roberto Massimo, Waldemar Anton, Erik Thommy und Mangala) blieben zu Hause.

Wie viele Spieler aus dem Stuttgarter geimpft sind, will der Klub nicht verraten - als sicher gilt jedoch, dass längst nicht alle den Schutz haben.

Matarazzo: „Die lesen vieles im Internet“

Wie bei jedem anderen Bundesligaklub beruht die Impfung gegen das Coronavirus auf Freiwilligkeit. Unbestritten ist jedoch, dass der Verein seine Profis dazu aufmuntert, sich mit einer Impfung zu schützen.

Vor dem Duell in Gladbach gab Trainer Pellegrino Matarazzo Einblicke in die aktuelle Impf-Diskussion beim VfB. (DATEN: Ergebnisse und Spielplan der Bundesliga)

„Es ist nicht so, dass wir nicht mit den Spielern sprechen“, verriet Matarazzo bei Sky. „Aber sie haben auch andere Ansprechpartner, die haben unterschiedliche Einflüsse, die lesen auch vieles im Internet, was auch ein Stück weit Müll ist.“

Matarazzo: „Wir legen es den Spielern schon ans Herz, aber am Ende entscheidet jeder selbst.“

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