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Traum-Comeback von Haaland bei BVB-Sieg

Traum-Comeback von Haaland bei BVB-Sieg

Borussia Dortmund fährt nach dem Aus in der Champions League einen Sieg beim VfL Wolfsburg ein. Erling Haaland krönt sein Comeback mit einem Tor.
Borussia Dortmund fährt nach dem Aus in der Champions League einen Sieg beim VfL Wolfsburg ein. Erling Haaland krönt sein Comeback mit einem Tor.
. SPORT1
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von SPORT1

Drei Tage nach dem Aus in der Champions League hat Borussia Dortmund in der Bundesliga beim Comeback von Erling Haaland in die Erfolgsspur zurückgefunden.

Nach einer überzeugenden Leistung kam der DFB-Pokalsieger beim VfL Wolfsburg zu einem verdienten 3:1 (1:1) und feierte damit eine gelungene Generalprobe für den Ligagipfel gegen Bayern München. Joker Haaland sorgte nach seiner Einwechslung für die Entscheidung (81.). (DATEN: Ergebnisse und Spielplan der Bundesliga)

Zwar gerieten die Gäste schon in der zweiten Minute durch Wout Weghorst in Rückstand, doch in der 35. Minute gelang den Westfalen durch einen von Emre Can verwandelten Foulelfmeter der Ausgleich. Für die Führung sorgte Donyell Malen mit einem Flachschuss aus der Distanz (55.) - dann kam Haaland. (Das Spiel zum Nachlesen im Liveticker)

Haaland als Booster

Can zeigte sich bei Sky hocherfreut, dass die Dortmunder Lebensversicherung wieder einsatzfähig ist: „So ne Nummer 9 auf dem Platz zu haben, gibt der Mannschaft Selbstvertrauen. Wir müssen nicht über seine Qualitäten reden, er hat uns in der Vergangenheit schon so viel geholfen. Wir sind sehr froh, dass er wieder zurück ist, vielleicht noch nicht bei 100 Prozent, aber bald wird er es wieder sein.“

Für Can war in Wolfsburg vor allem „wichtig: Wir mussten nach dem Spiel am Mittwoch eine Reaktion zeigen. Das haben wir gemacht. Wir haben füreinander gekämpft, wir haben als Mannschaft gespielt und am Ende verdient gewonnen.“

Julian Brandt musste nach dem Spiel erstmal durchatmen: „Grundsätzlich bin ich mit dem Sieg zufrieden, es ist die letzten Tage bisschen was auf uns eingeprasselt. Gerade in den Englischen Wochen kann man in wenigen Tagen aber viel wieder gutmachen. Wir haben heute ein gutes Spiel gemacht. Am Ende steht das Ergebnis über allem.“

Can, Malen und Haaland sorgen für die Wende

Nach seiner auskurierten Muskelverletzung am Hüftbeuger hatte Haaland kaum auf der Ersatzbank Platz genommen, da lag seine Mannschaft schon in Rückstand. Nach präziser Hereingabe von Ridle Baku war VfL-Torjäger Weghorst erfolgreich. (DATEN: Die Tabelle der Bundesliga)

Beirren ließ sich das Team von Trainer Marco Rose von diesem frühen Rückstand aber nicht. Die Niedersachsen gerieten in der Folgezeit mächtig unter Druck und schon Thomas Meunier (12.) und Kapitän Marco Reus (26.) hätten für den Ausgleich sorgen können.

Reus holt Elfmeter raus

Dies gelang dann Can mit einem souverän verwandelten Strafstoß. Maxence Lacroix hatte zuvor Reus zu Fall gebracht. Pavao Pervan, wie schon in der Champions League für Stammtorhüter Koen Casteels (COVID-19) zwischen den Pfosten, hatte keine Abwehrmöglichkeit.

Das Team von Coach Florian Kohfeldt kam in dieser Phase bestenfalls dazu, kleine Nadelstiche zu setzen und damit die eigene Defensive zu entlasten.

Das Dortmunder Tor kam bis zum Halbzeitpfiff nicht mehr ernsthaft in Gefahr, zumal Wolfsburgs Nationalspieler Lukas Nmecha in den ersten 45 Minuten nur durch eine Gelbe Karte auffiel.

Schulz trifft nur den Pfosten

Die zweite Halbzeit begann, wie der erste Spielabschnitt zu Ende gegangen war. Der BVB drängte auf ein zweites Tor und hatte in der 48. Minute Pech, als Nico Schulz nur den linken Pfosten traf. Sieben Minuten später machte es Malen besser.

Erst nach diesem Rückstand wurden die Wölfe mutiger, aber mehr als eine optische Feldüberlegenheit kam dabei zunächst nicht heraus.

Kohfeldt forderte seine Schützlinge unmissverständlich zu offensiven Attacken auf, doch wirklich gefährlich wurde es im Strafraum der Westdeutschen nicht.

Haaland trifft bei Comeback

Jubel brandete bei den mitgereisten BVB-Fans auf, als Haaland in der 73.. Minute das Spielfeld betrat. Der 21-Jährige ersetzte Torschütze Malen.

Nur wenige Sekunden später kam der Skandinavier zu seinem ersten Torschuss, dann erzielte er sein zehntes Saisontor, sehr zur Freude von Brandt.

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„Er ist natürlich extrem wichtig für uns“, erklärte Brandt. „Das hat man in den letzten Wochen auch gemerkt, dass er uns gefehlt hat, weil er nicht nur Tore schießt, sondern weil er auch physisch sehr stark ist. Er ist eine Waffe. Natürlich muss man ihm auch Zeit geben, seine Verletzung auszukurieren, aber er war da, und das ist das, was wir uns von ihm wünschen.

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