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Stindl-Rekord bei Gladbachs Kantersieg

Stindl-Rekord bei Gladbachs Kantersieg

Borussia Mönchengladbach fegt Greuther Fürth vom Platz und schnuppert am oberen Tabellendrittel. Für den Aufsteiger wird die Lage immer verzweifelter.
Offensiv harmlos, defensiv anfällig: Borussia Mönchengladbach sucht in der Fußball-Bundesliga weiter nach der Konstanz. In Mainz kommen die Fohlen nicht über ein Unentschieden hinaus.
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von SPORT1

Ist bei Borussia Mönchengladbach jetzt der Knoten geplatzt?

Nachdem es in der Bundesliga bislang nicht wirklich gut lief und die Borussia im Mittelfeld der Tabelle herumdümpelte, schossen die Fohlen nun Greuther Fürth ab.

Beim 4:0 (3:0)-Sieg gegen die Franken spielte die Elf von Trainer Adi Hütter den Aufsteiger vor allem in der ersten Hälfte schwindelig und vergab neben der drei Treffern noch weitere Chancen. (DATEN: Ergebnisse und Spielplan der Bundesliga)

Jonas Hofmann (9., 57.), Florian Neuhaus (28.) und Alassane Plea (44.) waren für die Tore der Gastgeber verantwortlich. Dabei profitierte Neuhaus von einem haarsträubenden Fehlpass von Fürth-Keeper Marius Funk, der dem Nationalspieler den Ball auflegte.

Fürth stellt Negativrekord ein

Der heimliche Held der Borussia war allerdings Lars Stindl, der drei Tore auflegte. Seit der detallierten Datenerfassung 2004/05 gelangen zuvor nur Mike Hanke (April 2011 gegen Köln) und Raffael (September 2015 gegen Augsburg) drei Assists für Gladbach in einem Bundesligaspiel.

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„Ich werde gut in Szene gesetzt“, lobte Doppeltorschütze Jonas Hofmann seinen Kapitän bei Sky. „Wir sind von Anfang an aufgetreten, wie wir uns das vorstellen. Das dritte Tor war herausragend herausgespielt.“

Der Nationalspieler machte anschlöießend schon eine Kampfansage Richtung Köln, wo die Borussia nächsten Samstag zu Gast sein wird: „Wir haben bei den Fans gesehen, was nächste Woche gefragt ist.“

In der Tabelle machte Gladbach einen Sprung auf Platz 7 und ist nun wieder in Reichweite zu den internationalen Plätzen. (DATEN: Die Tabelle der Bundesliga)

Katastrophal ist dagegen die Lage der Fürther. Die Elf von Trainer Stefan Leitl verlor nun zehn Bundesliga-Spiele in Folge und stellte damit den Negativrekord von Nürnberg (1983/84), Tasmania Berlin (1965/66) und Arminia Bielefeld (1999/00) innerhalb einer Saison ein.

Der Abstand zum Vorletzten Bielefeld ist bereits auf acht Zähler angewachsen. Derzeit ist es kaum vorstellbar, dass Fürths Bundesliga-Abenteuer nicht nach einem Jahr endet. (NEWS: Alle aktuellen Infos zur Bundesliga)

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