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Frankfurt feiert ersten Heimsieg

Frankfurt feiert ersten Heimsieg

Eintracht Frankfurt gewinnt gegen Union Berlin und feiert den ersten Heimsieg der Saison. Dank eines Last-Minute-Treffers von N‘Dicka baut die Eintracht ihre Siegesserie aus.
Eintracht Frankfurt gewinnt gegen Union Berlin und feiert den ersten Heimsieg der Saison. Dank eines Last-Minute-Treffers von N‘Dicka baut die Eintracht ihre Siegesserie aus.
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von SPORT1

Eintracht Frankfurt bleibt in der Erfolgsspur!

Das Team von Trainer Oliver Glasner setzte sich mit 2:1 (1:0) gegen Union Berlin durch und hat damit die letzten drei Bundesliga-Spiele allesamt gewonnen. (Das Spiel zum Nachlesen im Liveticker)

Wettbewerbsübergreifend ist Frankfurt sogar seit sechs Spielen ungeschlagen. Die Eintracht kletterte damit auf Platz 12 und sicherte sich gleichzeitig den ersten Heimsieg der Saison.

Mit einem wunderschönen Schlenzer aus rund sechszehn Metern brachte Djibril Sow die haushoch überlegenen Frankfurter in Führung (22.). Für Sow war es der erste Treffer für die Eintracht seit rund zwei Jahren.

„Das ist fast peinlich, seit zwei Jahren kein Tor“, erzählte der Schweizer im Anschluss schmunzeln bei DAZN. Umso mehr sei er nun „froh und erleichtert, dass er wieder treffen konnte.“

„Die Jungs sagen zu mir immer, dass ich wie im Training schießen soll. Das habe ich heute mal gemacht.“

Max Kruse glich jedoch nach einem Foul an Taiwo Awoniyi per Elfmeter zum 1:1 aus. (62.) Erst in der 95. Minute erlöste Evan N‘Dicka die Eintracht mit seinem Last-Minute-Treffer zum 2:1.

Glasner lobt Moral

Eintracht-Trainer Oliver Glasner war nach Abpfiff hochzufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft.

„Es war hochverdient. Wir haben eine großartige erste Halbzeit gespielt, da hätte es eigentlich schon 3:0 für uns stehen müssen“, so Glasner. Nach dem Ausgleich durch eine Unachtsamkeit haben „die Jungs aber wieder gefightet und gefightet“. „Das zeichnet uns auch aus, dass wir nie aufgeben.“

Die Eintracht legte los wie die Feuerwehr. Nach einem schönen Solo suchte Jesper Lindstrom in der Mitte Rafael Borré, der jedoch in letzter Sekunde von Robin Knoche gestört wurde. (4.)

Kurz darauf war die Eintracht im Glück, als Taiwo Awoniyi nach einem langen Ball frei vor Kevin Trapp auftauchte, in höchster Not von Makoto Hasebe und Evan N‘Dicka jedoch webgeblockt wurde. (6.)

Sow mit Traumtor aus sechzehn Metern

Keine sechzig Sekunden später jubelten plötzlich die Frankfurter, nachdem Borré nach einem cleveren Schnittstellenball zum vermeintlichen Führungstreffer einschob. (7.)

Die Freude war jedoch nur von kurzer Dauer, da Schiedsrichter Sascha Stegemann umgehend auf Abseits entschied und der Treffer somit nicht zählte.

Union Berlin schien mehr als überrascht zu sein von der Offensivpower des Heimteams und kam nicht richtig ins Spiel.

Die Eintracht spielte jedoch weiterhin konsequent nach vorne – und belohnte sich schließlich dafür. (NEWS: Alle aktuellen Infos zur Bundesliga)

Nach einem missglückten Klärungsversuch einer Ecke landete die Kugel im Sechzehner bei Djibril Sow, der sich ein Herz fasste und den Ball mit einem wunderschönen Direktschuss oben rechts im Winkel versenkte. (22.)

Frankfurt vergibt zahlreiche Chancen

Der Schweizer erzielte damit sein erstes Tor in dieser Saison. Der Gegentreffer rief bei Union Berlin jedoch keine Trotzreaktion hervor.

Im Gegenteil: Das Team von Urs Fischer präsentierte sich im Anschluss mehr als verunsichert und konnte den fulminanten Frankfurtern nichts entgegensetzen.

Die Eintracht kam zu zahlreichen Torchancen – konnte diese jedoch vorerst nicht nutzen. (DATEN: Die Tabelle der Bundesliga)

In der 25. Minute setzte erst Kamada einen Kopfball an die Latte, kurz darauf vergab Jakic ebenfalls per Kopf.

Kurz vor der Halbzeit haute Borré nach starker Vorlage von Kostic den Ball komplett freistehend aus rund drei Metern weit über das Tor. (42.) (DATEN: Ergebnisse und Spielplan der Bundesliga)

Kruse gleicht per Elfmeter aus

In der zweiten Halbzeit setzten die Frankfurter dort an, wo sie aufgehört hatten. Nach einer gefühlvollen Flanke von Kostic musste Lindström nur noch einnicken, jedoch verpasste er hauchzart den Ball. (47.)

Umso überraschender war es, dass es die Gäste waren, die den nächsten Treffer erzielten. Nach einem Foul durch N‘Dicka an Awoniyi im Sechzehner verwandelte Max Kruse den fälligen Elfmeter sicher. (62.)

N‘Dicka erlöst Frankfurt

Die Frankfurter ließen sich davon jedoch nur kurz beirren und drängten auf den erneuten Führungstreffer. Die Unioner verteidigten jedoch konsequent und ließen den Frankfurtern nur wenige Chancen.

Kurz vor Schluss erzielte Ndicka nach einer tollen Flanke von Kostic jedoch den erlösenden 2:1-Siegtreffer für die Eintracht.

Eintracht Frankfurt rückte durch den Sieg bis auf zwei Punkte an Platz sechs heran, Union Berlin verpasste es dagegen, sich auf den internationalen Rängen von der Konkurrenz abzusetzen.

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