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Rummenigge: Bayern fehlt Alaba

Rummenigge: Bayern fehlt Alaba

Karl-Heinz Rummenigge hat sein Bedauern über den Wechsel von David Alaba zu Real Madrid ausgesprochen. Trotzdem will sich der langjährige Bayern-Vorstandsvorsitzende keinen Vorwurf machen lassen.
Karl-Heinz Rummenigge spricht im exklusiven SPORT1-Interview über eine mögliche Impfpflicht für Fußball-Profis und erklärt seine Sicht der Dinge.
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von Robin Klausmann

Es war der wohl schmerzhafteste Abgang des FC Bayern München im vergangenen Sommer. (NEWS: Alle aktuellen Infos zur Bundesliga)

David Alaba verließ den Rekordmeister nach 13 erfolgreichen Jahren inklusive zehn deutscher Meisterschaften zu Real Madrid und ließ die Verantwortlichen der Münchner mit der Herausforderung zurück, innerhalb eines Sommers adäquaten Ersatz für den Österreicher zu finden.

Eine Mission, die dem FC Bayern bislang nicht glückte, wie der ehemalige Vorstandsvorsitzende Karl-Heinz Rummenigge bei Sky90 nun erklärte. (DATEN: Die Tabelle der Bundesliga)

Rummenigge: Alaba geht Bayern-Defensive ab

„Was auffällt ist, dass sie speziell in der Innenverteidigung noch nicht diese Stabilität haben. Es fehlt der Organisator der Abwehr. Der ist nun leider transferiert zu Real Madrid“, gab der 66-Jährige zu Protokoll und ergänzte:

„David Alaba war immer für den FC Bayern in dieser Rolle als Defensiv-Organisator ein ganz wichtiger Mann und er war auch für die Kabine ein wichtiger Mann. Ich glaube, David geht dieser Defensive ein Stück ab.“

Beim Rekordmeister sei man sich einig gewesen, dass „dieser Transfer besser nicht hätte stattfinden sollen“, erklärte Rummenigge.

Gleichzeitig habe man alles getan, um den Verteidiger von einem Verbleib zu überzeugen, sei aber auch aufgrund des wohl sehr interessanten Angebots von Real Madrid nicht zu einer Einigung gekommen. (DATEN: Ergebnisse und Spielplan der Bundesliga)

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