Anzeige

Diese Bedingung stellt Nübel an Bayern

Diese Bedingung stellt Nübel an Bayern

Alexander Nübel ist noch bis 2023 vom FC Bayern an die AS Monaco ausgeliehen. Für seine Rückkehr zum deutschen Rekordmeister stellt der Schlussmann nun eine klare Bedingung.
Manuel Neuer möchte seinen Vertrag beim FC Bayern verlängern. Damit scheint eine Zukunft von Alexander Nübel als Nummer 1 beim Rekordmeister immer unwahrscheinlicher zu sein.
. SPORT1
. SPORT1
von SPORT1

Hinter Manuel Neuer hielt es Torwart Alexander Nübel nur eine Saison aus. Seit diesem Sommer spielt der 25-Jährige leihweise für die AS Monaco in der Ligue 1.

Das Leihgeschäft zwischen dem FC Bayern und den Monegassen läuft noch bis 2023. Dann endet übrigens auch der Vertrag des dann 37 Jahre alten Neuer. (DATEN: Die Tabelle der Bundesliga)

Für seine Rückkehr zum deutschen Rekordmeister hat Nübel, der in seiner ersten Saison in München nur auf vier Pflichtspiel-Einsätze kam, nun im Interview mit dem kicker eine klare Bedingung genannt: „Was ich mir nicht mehr vorstellen kann, ist zurückzukommen und nicht mehr Spiele zu bekommen. Das schließe ich aus.“ (Bericht: Bayern Plan droht zu scheitern)

„Was Manu über 2023 hinaus macht, darauf werde ich reagieren, wenn es so weit ist“, fügte der Keeper hinzu. Er habe viel vom mehrfachen Welttorhüter lernen können. „Seine Bewegungen; sein enormes Spielverständnis; sein Erkennen der Situation; sein Zusammenspiel mit den Verteidigern. Ich habe verglichen, wie er auf Aktionen im Training reagiert, wie ich mich da verhalte - und was ich da mitnehmen konnte.“

Nübel bestätigt: Bayern-Versprechen wurde nicht gehalten

Dass Neuer für ihn freiwillig auf Spiele verzichten würde, hatte Nübel nicht von der Nummer eins erwartet. „Als Torwart willst du immer spielen. Und darüber entscheidet der Trainer. Kein Torwart gibt freiwillig Spiele ab.“

Allerdings waren Nübel, wie von SPORT1 bereits im Januar 2020 exklusiv enthüllt, eine bestimmte Anzahl von Spielen schriftlich zugesichert worden. „Vertragsinhalte sind Vertrauenssache. Ich sollte eine gewisse Anzahl an Spielen bekommen, die ich nicht bekommen habe“, bestätigte der ehemalige U21-Nationaltorhüter.

Er habe aus dieser Erfahrung gelernt, „dass sich manche Dinge anders entwickeln als besprochen und ich das hinnehmen muss. Was ich nicht beeinflussen kann, bewerte ich nicht. Der Trainer oder die Vereinsverantwortlichen entscheiden letztlich, ob man spielt und was man verdient.“

Wenn du hier klickst, siehst du Twitter-Inhalte und willigst ein, dass deine Daten zu den in der Datenschutzerklärung von Twitter dargestellten Zwecken verarbeitet werden. SPORT1 hat keinen Einfluss auf diese Datenverarbeitung. Du hast auch die Möglichkeit alle Social Widgets zu aktivieren. Hinweise zum Widerruf findest du hier.
IMMER AKZEPTIEREN
EINMAL AKZEPTIEREN

Nübel: „Sonst gibt es Ansagen von Kimmich oder Goretzka“

Seinen Wechsel nach München bereut er dennoch nicht. Er würde „alles noch einmal so machen“. „Fußballerisch, weil ich bei Bayern auf einem Niveau angekommen bin, das Weltspitze ist“, sagte der ehemalige Schalker auf die Frage, wo er sich bei Bayern weiterentwickelt habe.

Die Siegermentalität beim FCB sei „phänonemal“. „Beim FC Bayern gibt es keine 95 oder 98, sondern nur 100 oder mehr Prozent. Und zwar in jedem Training. Sonst gibt es Ansagen von Joshua Kimmich oder Leon Goretzka, und dann spurst du im nächsten Training.“

Nübel steht beim FC Bayern bis 2025 unter Vertrag

Für Nübel gebe es „mehrere Modelle“, beispielsweise eine Regelung, dass ein Torhüter in der Liga und einer in Champions League und Pokal zum Einsatz kommt. „Etwas anderes, als auf mehr Spiele zu kommen, kommt für mich aber sicher nicht mehr infrage“, hält Nübel, dessen Vertrag beim FCB bis 2025 läuft, fest. (DATEN: Ergebnisse und Spielplan der Bundesliga)

Theoretisch könnten die Bayern Nübel nach dieser Saison zurückholen. Dass er seine Leihe beim Klub aus dem Fürstentum abbrechen werde, sei allerdings unwahrscheinlich. „Ich sehe nichts anderes und der FC Bayern auch nicht“, macht Nübel deutlich.

Auf 20 Pflichtspiel-Einsätze kommt der Keeper unter Ex-Bayern-Coach Niko Kovac bereits. Den Schritt, sich zum Klub in der Ligue 1 ausleihen zu lassen und mehr Spielpraxis zu sammeln, bezeichnet Nübel deshalb als „richtige Entscheidung. Ich spiele zweimal pro Woche auf hohem Niveau, das war mein Ziel.“

Dennoch sieht der Schlussmann noch Luft nach oben, was seine persönliche Leistung anbelangt. „Die Statistik könnte besser aussehen, aber unzufrieden bin ich nicht.“ (NEWS: Alle aktuellen Infos zur Bundesliga)

Alles zur Bundesliga bei SPORT1: