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Bundesliga: BVB-Trainer Rose wehrt sich gegen Kritik von Sky-Experte Hamann

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Bundesliga: BVB-Trainer Rose wehrt sich gegen Kritik von Sky-Experte Hamann

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Rose zofft sich mit TV-Experte

Rose zofft sich mit TV-Experte

BVB-Coach Marco Rose und Sky-Experte Dietmar Hamann kriegen sich in die Haare, ohne direkt miteinander zu sprechen. Es gibt auch eine Einladung - und eine Zusage.
TV Total sorgte am Wochenende für Aufsehen, als sie Moderator Sebastian Pufpaff als falschen Marco Rose ins Stadion schleusten. Der echte kann drüber lachen, der BVB sieht es durchaus ernst.
. SPORT1
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von SPORT1

Borussia Dortmund landet im letzten Heimspiel einen Arbeitssieg gegen Fürth. Doppelpacker Erling Haaland übertünchte beim 3:0 die großen Probleme, die die Schwarzgelben über weite Strecken hatten. (DATEN: Ergebnisse und Spielplan der Bundesliga)

Sky-Experte Dietmar Hamann übte daraufhin scharfe Kritik. „Das war schwere Kost, wie schon die gesamte Saison. Das hat mit Fußball nichts zu tun“, sagte der langjährige Nationalspieler. „Sie spielen schon die ganze Saison keinen Fußball, sie arbeiten ihn.“

BVB-Trainer Marco Rose fand die Kritik nicht lustig. Er lud Hamann zunächst ein, vorbeizukommen und die Spiele aus der Nähe zu betrachten. „Seit Anfang dieser Saison nagelt Didi Hamann gegen uns“, sagte Rose im Sky-Interview.

Rose: „Hamann nagelt“

Wenn er die ganze Saison bis zu diesem Zeitpunkt sehe „und die Umstände, unter denen wir auch arbeiten, bei einem guten Kader, ohne Frage, aber wenn dir ständig die Hälfte fehlt, du schon mit ganz wenigen Spielern in die Saison gehst, Nationalspieler, Verletzte, dann ständig Jungs wegbrechen, du eigentlich nie mit der Mannschaft spielen kannst, mit der du spielen möchtest, dann kann man ein paar Sachen auch nachvollziehen.“

Sky-Reporter Wasserziehr verteidigte Hamann daraufhin. Dieser äußere lediglich seine Meinung. „Ich habe eine andere Meinung als Didi Hamann. Und ich sage: Didi Hamann nagelt“, antwortete Rose.

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Der BVB arbeite daran, bessere Leistungen abzuliefern als gegen Fürth. „Sich aber jede Woche hinzustellen und zu schießen, das finde ich auch schwierig“, schob Rose hinterher.

Hamann will Einladung von Rose annehmen

Wieder entgegnete Wasserziehr, dass es nur eine andere Meinung war, was Rose erneut nicht passte: „Ihr habt ja auch denselben Arbeitgeber. Das ist ja logisch. Ein paar Leute aus Dortmund sehen das ähnlich wie ich.“ Danach verabschiedete sich der Trainer mit einem „schönen Abend“, das allerdings ebenfalls sehr scharf klang.

Hamann wich nach dem Interview nicht von seiner Meinung ab: „Ich würde das nicht sagen, wenn ich nicht denken würde, dass sie es besser können. Heute haben sie schlecht gespielt und durch die individuelle Klasse gewonnen.“ (NEWS: Alle aktuellen Infos zur Bundesliga)

Auch an Rose richtete er noch einige Worte: „Einen Gruß nach Dortmund, die Einladung nehme ich gerne an. Ich komme ins Stadion, wenn das wieder geht, oder auch mal zu ihm nach Hause, wenn er ein gutes Glas Wein hat.“

Das letzte Wort hatte aber wieder Rose - und zwar bei der Pressekonferenz nach dem Spiel.

„Ich will nicht nochmal hier auf der PK über Didi Hamann reden“, sagte er - und tat es dann trotzdem:

„Das fällt mir aber die letzten Wochen auf. Es geht nicht um unser Spiel, sondern einzelne Spieler. Der Name unseres Kapitäns fällt oft. Das gefällt mir einfach nicht. Ich finde auch, dass es nicht passt. Jeder weiß, der nah dran ist, wie wir hier durch die Saison kommen, mit Verletzungen. Jeder weiß, wieso wir letzte Woche im Spitzenspiel als Verlierer vom Platz gingen. Die Kritik ist mir oft zu billig, auf unsere Kosten. Ich habe nur meine Meinung gesagt. Die Experten dürfen das im TV, dann darf der Trainer das auch zwischendrin mal machen.“

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