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Bundesliga: Oliver Kahn äußert sich zur JHV des FC Bayern München und Joshua Kimmich

„Früher hätten sie Bananen geworfen“

Oliver Kahn gibt am Rande des Duells gegen den VfL Wolfsburg Einblicke in seine erste große Zerreisprobe als Vorstandsvorsitzender des FC Bayern. Außerdem äußert er sich zum Stand bei Joshua Kimmich.
Herbert Hainer beschließt die Jahreshauptversammlung, obwohl nicht alle geplanten Wortmeldungen zum Zuge gekommen sind. Dafür gibt es reichlich Pfiffe und Buh-Rufe.
Oliver Kahn gibt am Rande des Duells gegen den VfL Wolfsburg Einblicke in seine erste große Zerreisprobe als Vorstandsvorsitzender des FC Bayern. Außerdem äußert er sich zum Stand bei Joshua Kimmich.

Ein Unbekannter war es nicht, der Karl-Heinz Rummenigge in seiner Tätigkeit als Vorstandsvorsitzender des FC Bayern ab Januar 2020 auf Schritt und Tritt begleitete. (DATEN: Die Tabelle der Bundesliga)

Immerhin war Oliver Kahn damals längst eine Vereinslegende und wurde nun von Rummenigge in sein zukünftiges Amt als Bayern-Boss eingeführt. Nachdem sein Lehrmeister im Juli den Weg in den Ruhestand antrat, leitet Kahn nun selbst die Geschicke und sah sich auf seiner ersten Jahreshauptversammlung als Vorstandsvorsitzender direkt der ersten Krise ausgesetzt.

„Früher hätten sie mich mit Bananen beworfen, heute wohl mit Stühlen - aber zumindest fliegen keine Golfbälle mehr“, beschrieb der 52-Jährige bei SAT.1 seine Gefühlslage auf der JHV in seiner neuen Rolle.

Kahn wusste im Vorfeld genau, was dort auf ihn zukommen würde. Rund um die Diskussionen um die Partnerschaft des Rekordmeisters mit Katar war es zu verbalen Auseinandersetzungen gekommen.

„Es ist nicht so, dass wir darauf nicht vorbereitet gewesen waren“, sagte Kahn: „Wir wussten, dass viele Fans und Mitglieder die Katar-Thematik sehr kritisch sehen und haben uns natürlich zusammen gesetzt und reflektiert, was wir da machen können.“

Gleichzeitig kündigte er an, auf die Kritiker innerhalb des Vereins zugehen zu wollen. (DATEN: Ergebnisse und Spielplan der Bundesliga)

Kahn gibt Update zu Joshua Kimmich

Außerdem bestätigte der viermalige Welttorhüter die Aussagen von Julian Nagelsmann zu den Comeback-Plänen von Joshua Kimmich.

„Es gibt am 22. Dezember eine Untersuchung, da wird nochmal geschaut, wie die Situation ist“, so Kahn, der mit einem Trainingseinstieg des Mittelfeldspielers zu Beginn des neuen Jahres rechnet. (NEWS: Alle aktuellen Infos zur Bundesliga)

Die Münchner starten nach einer kurzen Winterpause zwischen den Jahren am 2. Januar in die zweite Saisonhälfte. Bereits fünf Tage später erwartet der Rekordmeister Borussia Mönchengladbach zum Rückrundenauftakt.

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