Benjamin Pavard hat in einem Interview enthüllt, wie es ihm während der Corona-Phase beim FC Bayern ergangen ist. (NEWS: Alle aktuellen Infos zur Bundesliga)
FC Bayern: Benjamin Pavard sieht sich als "Soldat", schwärmt von Müller, Kimmich und Co.
Pavard: „Ich bin ein Soldat“
„Das war eine schwierige Zeit. Persönlich war es gar nicht so einfach, allein zu sein, in einem Land, zu dem ich nicht gehöre, weit weg von meiner Familie, meinen Freunden“, erklärte der 25-Jährige im Gespräch mit L‘Équipe.
So habe er das Gefühl gehabt, „dass es mir in meinem Privatleben nicht gut geht. Es war eine Zeit, die mich als Mann entwickelt hat.“ Seit einem Monat gehe es ihm aber „immer besser“, erklärte der franzöische Nationalspieler.
Pavard schwärmt vom FC Bayern
Pavard, der seit 2019 beim Rekordmeister spielt, hatte sich im Februar dieses Jahres sogar selbst mit dem Corona-Virus infiziert, war anschließend in Quarantäne gegangen. „Nur sehr wenige Leute wissen, was ich durchgemacht habe“, sagte der ehemalige Stuttgarter. (DATEN: Ergebnisse und Spielplan der Bundesliga)
Über die Bayern weiß er indes nur zu schwärmen. Was er in München gelernt habe, sei „dieses Streben nach Perfektion, sich selbst zu hinterfragen. Egal, ob wir gegen Barcelona spielen oder gegen eine kleinere Mannschaft“.
Besonderes Lob fand Pavard dabei für seine Kollegen Thomas Müller und Joshua Kimmich, die „von der ersten bis zur letzten Minute laufen“. Sie seien „Champions, Anführer, gute Jungs. Sie sind in ständiger Anstrengung, man kann nicht anders, als ihnen tatsächlich zu folgen. Sie haben nie genug.“
Pavard über Lewandowski: „Waren enttäuscht“
Zugleich stehe man zusammen im Falle der Niederlage - wie beispielsweise nach der 0:5-Pokalklatsche in Mönchengladbach. In der Kabine sei es „nicht nötig“ gewesen zu sprechen. Die Spieler hätten gewusst, „dass wir nicht gut waren. Manchmal tut es gut, eine Ohrfeige zu bekommen. Es bringt Ideen zurück. Wir blicken sofort in die Zukunft.“ (DATEN: Die Tabelle der Bundesliga)
Was in der Vergangenheit liegt, ist derweil der verpasste Ballon d‘Or für Robert Lewandowski. Der 33-Jährige hätte es verdient gehabt, „einen zu gewinnen“, erklärte Pavard. „Er ist auf höchstem Niveau, er gewinnt Titel. Wir waren enttäuscht.“
Er selbst sieht sich als „Soldat“, der versuche, „auf dem Platz mit gutem Beispiel voranzugehen oder von hinten zu führen.“ Er fühle sich „wie eine Führungskraft“.