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Gladbach-Star Jonas Hofmann holte Psychologen-Hilfe: „Saß oft alleine auf dem Klo und habe geweint"

Gladbach-Star: „Habe oft geweint“

Nationalspieler Jonas Hofmann beeindruckt mit einem Geständnis zu seiner schweren Anfangszeit bei Borussia Mönchengladbach. Er habe sich Hilfe beim Psychologen geholt.
Jonas Hofmann hatte keinen einfachen Start bei Borussia Mönchengladbach
Jonas Hofmann hatte keinen einfachen Start bei Borussia Mönchengladbach
© Imago
Nationalspieler Jonas Hofmann beeindruckt mit einem Geständnis zu seiner schweren Anfangszeit bei Borussia Mönchengladbach. Er habe sich Hilfe beim Psychologen geholt.

Jonas Hofmann ist nach dem Wechsel vom BVB zu Borussia Mönchengladbach zum Nationalspieler aufgestiegen und sogar zur EM 2021 gefahren.

Doch sein Start in Gladbach war alles andere als einfach, wie er jetzt beeindruckend offen berichtet hat. (NEWS: Alle aktuellen Infos zur Bundesliga)

„Es war eine harte Zeit. Ich saß oft alleine auf dem Klo und habe geweint“, gestand der heute 29-Jährige in der Sky-Doku „Meine Geschichte“.

Im Januar 2016 war er für acht Millionen Euro zu den „Fohlen“ gewechselt, kam aber nur zu acht Einsätzen und spielte lediglich beim Saisonfinale gegen Darmstadt 90 Minuten durch.

Hofmann holt sich Hilfe beim Psychologen

In dieser schwierigen Phase hat sich Hofmann dann auch an einen Experten gewandt. (DATEN: Die Tabelle der Bundesliga)

„Ich habe mir einen Psychologen genommen. Das wird oft als ein Zeichen von Schwäche gesehen, das sehe ich gar nicht so“, erklärte der Gladbach-Star: „Wenn wir eine Grippe haben oder verletzt sind, gehen wir zum Arzt. Wenn eines der wichtigsten Bausteine im Körper, das Gehirn, angeschlagen ist, dann aber nicht? Das ist der falsche Ansatz.“

Hofmann kam auch durch diese Unterstützung besser zurecht und entwickelte sich in den Folgejahren immer mehr zum Leistungsträger. (DATEN: Ergebnisse und Spielplan der Bundesliga)

„Ich habe diese Hilfe gerne und dankend angenommen. Ich war ein paar Monate bei den Sitzungen, brauche das heute aber nicht mehr“, erklärte er.

In dieser Saison hat er 72 Prozent der möglichen Minuten gespielt und sieben Tore erzielt. Mitte Dezember musste er sich einer Knie-OP unterziehen und fiel in den letzten beiden Bundesligaspielen der Hinrunde aus.

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