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Leipzig ohne Marsch und Beierlorzer - Kurth als Chef

Leipzig ohne Marsch und Beierlorzer - Kurth als Chef

RB Leipzig muss am Freitag im Spiel bei Union Berlin neben Cheftrainer Jesse Marsch auch auf dessen Assistenten Achim Beierlorzer verzichten.
Kurth (r.) übernimmt für Marsch (l.) und Beierlorzer
Kurth (r.) übernimmt für Marsch (l.) und Beierlorzer
© FIRO/FIRO/SID
SID
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von SID

Fußball-Bundesligist RB Leipzig muss am Freitag (20.30 Uhr/DAZN) im Auswärtsspiel bei Union Berlin neben Cheftrainer Jesse Marsch auch auf dessen Assistenten Achim Beierlorzer verzichten. Als Chef auf der Bank sitzen wird stattdessen Co-Trainer Marco Kurth (43).

"Marco ist perfekt, er ist ein super Trainer. Es ist eine große Herausforderung für ihn, aber er ist bereit", hatte Marsch bereits am Donnerstag gesagt. Der Coach sitzt nach einem positiven Coronatest wie Zuarbeiter Beierlorzer weiter in Quarantäne. Marsch forderte daher die Führungsspieler auf, "sich mehr einzubringen".

Bei Beierlorzer hatte RB gehofft, dass dieser sich kurzfristig würde freitesten können. Das war aber nicht möglich. Auch Torwarttrainer Frederik Gößling befindet sich in häuslicher Quarantäne. Kurzfristig fiel auch Mittelfeldspieler Amadou Haidara wegen Problemen im rechten Sprunggelenk aus.

Für den früheren Profi Kurth ist die Chefrolle nicht ganz neu: Bei der Leipziger U19 war er bereits hauptverantwortlich, ehe er im Sommer in den Stab von Marsch aufrückte. Am Mittwoch und Donnerstag leitete er das Leipziger Training, bei dem er normalerweise für die Standards zuständig ist.