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„Big City Club“? Das hält Bobic davon

„Big City Club“? Das hält Bobic davon

Fredi Bobic kann mit der Bezeichnung des „Big City Clubs“ wenig anfangen. Der Sport-Geschäftsführer von Hertha BSC will den Klub lieber in Ruhe kontinuierlich nach oben führen.
Anthony Modeste köpft Köln in Führung und bereitet somit den Weg für einen verdienten 3:1-Sieg vor. Dabei überholt er auch Köln-Legende Lukas Podolski.
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von SID

Sport-Geschäftsführer Fredi Bobic vom Bundesligisten Hertha BSC kann mit der Bezeichnung des „Big City Clubs“ nicht viel anfangen.

„Ich habe das Wort noch nie in den Mund genommen. Das ist auch kein offizieller Slogan von uns, der wurde von außen reingetragen und hat sich vor allem medial verfestigt“, sagte Bobic dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND).

Den Begriff hatte unter anderem Investor Lars Windhorst als Zielstellung für den Verein bei seinem Einstieg 2019 geprägt, derzeit liegen die Berliner auf Rang 13 der Tabelle.

Bobic will den Klub nun in Ruhe kontinuierlich nach oben führen. In der Vergangenheit sei bei der Hertha „oft zu laut kommuniziert“ worden, so Bobic.

Er will eine andere Art der Kommunikation betreiben: „Fröhlich bunte Luftballons rauszublasen und dann zu gucken, wie alle reagieren, das ist nicht meine Strategie.“