Bundesliga>

Borussia Dortmund & Rose: BVB-Sportdirektor Zorc über Trainerdiskussion und Transfers

Trainerdiskussion? Zorc spricht Klartext

Borussia Dortmunds Sportdirektor Michael Zorc spricht über die Situation von Coach Marco Rose - und nennt das Anforderungsprofil eines BVB-Akteurs.
Emotionen bei Trainer Marco Rose (r.) und Sportdirektor Michael Zorc: Die Saison verlangt Borussia Dortmund einiges ab
Emotionen bei Trainer Marco Rose (r.) und Sportdirektor Michael Zorc: Die Saison verlangt Borussia Dortmund einiges ab
© Imago
Borussia Dortmunds Sportdirektor Michael Zorc spricht über die Situation von Coach Marco Rose - und nennt das Anforderungsprofil eines BVB-Akteurs.

Die 2:5-Pleite in der Bundesliga gegen Bayer Leverkusen schmerzt Borussia Dortmund noch immer.

„Die hat in der Tat wehgetan. Nicht nur das Ergebnis und die Niederlage als solche, sondern auch die Art und Weise“, sagte Michael Zorc bei Sky - und erwartet für die anstehende Aufgabe bei Union Berlin am Sonntag (ab 15.30 Uhr im Liveticker) denn auch eine Trotzreaktion. (DATEN: Ergebnisse und Spielplan der Bundesliga)

Demonstrativ stellte sich der BVB-Sportdirektor dabei aber hinter Coach Marco Rose: „Eine Trainerdiskussion gibt es bei uns nicht.“ (NEWS: Alle aktuellen Infos zur Bundesliga)

Borussia Dortmund: Zorc stellt sich hinter Trainer Rose

Zorc betonte, sein Übungsleiter wolle „bestimmte Dinge verändern. Das geht nicht in ganz kurzer Zeit. Natürlich hat Marco Rose zum Beispiel einen etwas anderen Ansatz als Lucien Favre in den Jahren zuvor. Das Thema Pressing hat eine andere Bedeutung bekommen. Und dem muss man dann natürlich auch versuchen, Rechnung zu tragen.“

Der 59-Jährige sieht die Dortmunder indes „insgesamt auf einem guten Weg“ - und deutet nach dem Transferkracher mit Niklas Süle vom FC Bayern an, worauf das Anforderungsprofil auch bei künftigen Verpflichtungen abzielen mag.

„Unser Thema ist - und das haben wir in diesem Jahr gesehen - noch mehr an Punkten wie Widerstandsfähigkeit, Robustheit zu arbeiten“, so Zorc.

Und fügte an: „Mentale Stärke wird weiter ein Thema sein, um eben die eine oder andere Niederlage, die wir dieses Jahr zu viel zu verzeichnen haben, in Zukunft zu vermeiden.“

Darauf kommt es dem BVB bei seinen Spielern an

Kriterien, die nach dem vorzeitigen Aus im DFB-Pokal und in der Champions League nun vor allem Süle aus München im Sinne der dortigen bajuwarischen Mia-san-Mia-Mentalität mitbringen soll zu den Schwarz-Gelben.

Dass auch der nationale Titel in dieser Saison gelaufen ist angesichts bereits neun Punkten Rückstand auf den Rekordmeister, weiß Zorc gleichwohl: „Man muss kein großer Prophet sein, um zu sagen, dass Bayern München höchstwahrscheinlich wieder Deutscher Meister wird mit diesem Vorsprung.“ (DATEN: Die Tabelle der Bundesliga)

Der BVB wolle sich aber“ auch nicht verschlechtern, wir wollen dranbleiben. Mir geht es auch darum, welche Leistungen zeigen wir jetzt in den restlichen Spielen.“

Alles zur Bundesliga bei SPORT1: