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Heimniederlage gegen Hoffenheim: Wölfe-Aufholjagd mit Kruse gestoppt

Hoffenheim dreht Partie gegen Wölfe

Die Aufholjagd des VfL Wolfsburg in der Fußball-Bundesliga ist erst einmal gestoppt. Die Wölfe verloren ihr Heimspiel am 23. Spieltag gegen die TSG Hoffenheim.
Andrej Kramaric besorgte den Siegtreffer für die TSG gegen Wolfsburg
Andrej Kramaric besorgte den Siegtreffer für die TSG gegen Wolfsburg
© Imago
Die Aufholjagd des VfL Wolfsburg in der Fußball-Bundesliga ist erst einmal gestoppt. Die Wölfe verloren ihr Heimspiel am 23. Spieltag gegen die TSG Hoffenheim.

Die Aufholjagd des VfL Wolfsburg in der Fußball-Bundesliga ist erst einmal gestoppt.

Im dritten Spiel mit Max Kruse verloren die Wölfe gegen Europacup-Anwärter TSG Hoffenheim mit 1:2 (1:0) und kassierten nach zwei Siegen erstmals mit ihrem neuen Angreifer eine Pleite.(DATEN: Ergebnisse und Spielplan der Bundesliga)

Kramaric trifft bei Comeback

Wolfsburg ging durch einen sehenswerten Schlenzer von Neuzugang Jonas Wind (36.) zwar in Führung. Doch der eingewechselte Jacob Bruun Larsen per Seitfallzieher (74.) und der von Corona genesene Andrej Kramaric (78.) drehten die Partie in der Schlussphase zugunsten der Hoffenheimer. (NEWS: Alle aktuellen Infos zur Bundesliga)

Die Kraichgauer landeten ihren zweiten Erfolg hintereinander, im Kampf um die Champions League zog das Team von Trainer Sebastian Hoeneß zumindest vorübergehend an RB Leipzig vorbei. (DATEN: Die Tabelle der Bundesliga)

Hoffenheim mit neuem Bestwert

Mit dem Sieg stellte die TSG dabei auch gleich einen neuen internen Rekord auf: Noch nie holte eine Hoffenheimer Mannschaft in der Bundesliga so viele Punkte nach Rückstand wie die Jungs von Sebastian Hoeneß in dieser Spielzeit.

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Neben mit Matchwinner Andrej Kramaric, stach beim Sieg vor allem Jacob Bruun Larsen heraus, der nach dem Spiel der TSG sichtlich gut tat und der sich nach der Partie erleichtert zeigte: „Wir haben gekämpft und an uns geglaubt und ich bin sehr froh, dass ich reinkommen und einen Unterschied machen konnte.“

Wolfsburg hat Partie zunächst im Griff

Beide Mannschaften lieferten sich vor 7145 Zuschauern in Wolfsburg ein munteres Spiel, in dem die Gastgeber zunächst den Ton angaben. Mit dem Selbstvertrauen von zuletzt zwei Siegen legte die von Trainer Florian Kohfeldt im Vergleich zum Frankfurt-Spiel (2:0) unveränderte Wolfsburger Mannschaft mit viel Tempo los.

Zwar ernteten Kruse und Co. trotz großem Aufwand und viel Ballbesitz zunächst kaum Ertrag in Form von Torchancen, doch die Führung zehn Minuten vor der Pause fiel verdient.

Die Hoffenheimer, bei denen Topangreifer Andrej Kramaric nach seiner zweiten Corona-Infektion wieder mitspielen konnte, agierten dagegen überraschend passiv. Aus dem Spiel heraus ging im ersten Abschnitt kaum etwas nach vorne, sodass die größte Chance nach einer Standardsituation zustande kam.

Bruun Larsen mit Traumtor - Kramaric wird zum Matchwinner

Nach einem Freistoß von der Mittellinie kam Ihlas Bebou plötzlich freistehend zum Abschluss. Seinen ersten Versuch rettete jedoch Maximilian Arnold kurz vor der Linie, dann schoss der TSG-Stürmer drüber (13.).

Im zweiten Abschnitt übernahmen dann die Gäste das Kommando. Wolfsburg ließ sich nun weit in die eigene Hälfte drängen - und wurde in der Schlussphase gleich doppelt bestraft.

Erst traf Bruun Larsen aus fünf Metern mit einem Seitfallzieher, dann drückte Kramaric eine Flanke Bruun Larsens aus kurzer Distanz über die Linie. Die größte VfL-Chance zum Ausgleich vereitelte Hoffenheims Keeper Oliver Baumann, als er einen Wind-Kopfball klasse parierte (81.).

Kruse hadert mit Chancenverwertung

„Wir müssen über 90 Minuten gut aussehen und nicht über 73, das hilft im Fußball leider nicht“, monierte Winterneuzugang Max Kruse nach der Partie, der mit der Leistung seiner Mannschaft haderte und die nötige Kaltschnäuzigkeit bei seiner Mannschaft vermisste.

Am Ende ein unglücklicher Abend für den Ex-Berliner und seine Wölfe, die sich trotz erneut stabiler Leistung nicht belohnen konnten.

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Mit Sport-Informationsdienst