Es hatte sich abgezeichnet in Berlin - und die genauen Gründe bleiben vorerst unklar:
Hertha BSC: Arne Friedrich hört im Sommer als Sportdirektor auf
Friedrich verlässt Hertha
Sportdirektor Arne Friedrich wird den Bundesligisten Hertha BSC im Sommer verlassen. (NEWS: Alle aktuellen Infos zur Bundesliga)
Der 42-Jährige hat sich dazu entschieden, seinen auslaufenden Vertrag nicht zu verlängern. (DATEN: Die Tabelle der Bundesliga)
Hertha BSC: Arne Friedrich mit Abschied im Sommer
„Ich bin der gesamten Hertha-Familie sehr dankbar für die gemeinsame Zeit und das in mich gesetzte Vertrauen. Die zurückliegenden zweieinhalb Jahre waren sehr intensiv und geprägt von Veränderungen“, sagte Friedrich. (DATEN: Ergebnisse und Spielplan der Bundesliga)
„Arne Friedrich war und ist in einer nicht einfachen Situation für Hertha BSC täglich mit viel Energie, Leidenschaft und Tatkraft unterwegs, um den Verein voranzubringen. Immer mit klaren Vorstellungen und klarer Haltung“, sagte Sport-Geschäftsführer Fredi Bobic. (Transfermarkt: Hertha verpflichtet Nsona)
Friedrich habe sich dazu entschieden, „andere Wege zu gehen. Das ist bedauerlich, müssen wir aber akzeptieren.“
Geschäftsführer Bobic: USA für Friedrich wichtig
Es sei „kein Geheimnis, dass die USA für ihn eine wichtige Rolle spielen und wir gemeinsam daran arbeiten, zu schauen, wie er dort für uns künftig eine Hilfe sein kann“, ergänzte Bobic.
Was heißen mag: Friedrich plant offenbar, zurück nach Nordamerika zu gehen, wo er von 2012 bis 2013 für die Chicago Fire in die Major League Soccer spielte.
Ob für ihn in den Staaten womöglich ein Job-Angebot in Aussicht steht, ist unklar.
Friedrich kehrte unter Klinsmann nach Berlin zurück
2019 war Friedrich unter Trainer Jürgen Klinsmann als Performance Manager zu den Berlinern zurückgekehrt, für die er zwischen 2002 und 2010 als Spieler 288 Partien bestritten hatte. Das Amt des Sportdirektors hatte Friedrich seit 2020 inne.
„Ich bin 2019 zurückgekehrt, um dem Verein zur Seite zu stehen und meinen Teil dazu beizutragen, Hertha BSC zu stabilisieren und in ruhigem Fahrwasser zu führen“, sagte Friedrich.
Und fügte an: „Viele Höhen und Tiefen haben wir durchlebt, wobei für mich die positiven Momente klar herausstechen. Auch dank der tollen Menschen, die hier täglich alles für den Verein geben.“
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Mit Sport-Informations-Dienst (SID)