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Joshua Zirkzee kontert Kritiker nach Chancen-Patzer beim FC Bayern: „Ist mir egal“

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Joshua Zirkzee kontert Kritiker nach Chancen-Patzer beim FC Bayern: „Ist mir egal“

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Zirkzee: Kein Kontakt mehr zu Nagelsmann

Zirkzee: Kein Kontakt mehr zu Nagelsmann

Joshua Zirkzee spricht über seine Pläne für die Zukunft. Der vom FC Bayern ausgeliehen Stürmer sah sich in der Vergangenheit mit einigen Vorwürfen konfrontiert.
30. November 1997: Trotz Unterzahl der Leverkusener dreht Ulf Kirsten die Partie gegen die Bayern im Alleingang. Und schafft in der Nachspielzeit den Hattrick zum 4:2-Endstand.
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von SPORT1

Joshua Zirkzee hat mit dem FC Bayern noch nicht abgeschlossen. Der Niederländer spielt derzeit bei RSC Anderlecht in Belgien eine starke Saison - nach der Saison wil er zum deutschen Rekordmeister zurückkehren.

„Ich hoffe immer noch, dass ich irgendwann ein wichtiger Spieler von Bayern werde“, sagte der 20-Jährige, der vom FC Bayern zum belgischen Hauptstadtklub ausgeliehen wurde, im Interview mit Spox und Goal. (DATEN: Die Tabelle der Bundesliga)

Ob er tatsächlich in München bleiben werde - vertraglich gebunden ist er noch bis 2023 - werde auch von der Perspektive abhängen. „Nach der Saison kehre ich zu Bayern zurück. Wo ich danach spielen werde, hängt von den Aussichten auf Spielpraxis ab, denn das ist das Allerwichtigste für mich“, sagte der Angreifer, der in 26 Erstligaspielen für Anderlecht zwölf Tore erzielte.

Zirkzee hatte einen guten Start im Profi-Team des FCB gefeiert und hatte als Backup wichtige Tore geschossen. Anschließend kam er aber immer seltener zu Einsätzen. In den Medien wurde berichtet, dass er nicht mit dem letzten Einsatz trainiere. (DATEN: Ergebnisse und Spielplan der Bundesliga)

Zirkzee wegen Körpersprache kritisiert

Ich hatte eine schwierige Phase. Es ist schwer, sich zu zeigen, wenn man kein richtiger Teil der Mannschaft ist. Dass ich im Training weniger als 100 Prozent gegeben habe? Nein. Dass ich trauriger als normal nach Hause gegangen bin? Auf jeden Fall.

Er habe auf mehr Spiele gehofft. „Das war schwierig für mich. Menschen bekommen in solchen Zeiten öfter diesen Eindruck von mir. Aber für mich ist nur wichtig, was der Trainer sagt. Und Hansi Flick (Ex-Bayern-Trainer, Anm.) hat niemals etwas in diese Richtung zu mir gesagt.“

Kritik an seiner Körpersprache lässt Zirkzee kalt: „Ich bin, wer ich bin. Entweder akzeptieren es die Leute oder nicht. Und wenn nicht, dann ist es mir egal.“ Die Vorbereitung auf die aktuelle Saison hatte er zum Teil in München verbracht.

Zirkzee spricht über verpasste Mega-Chance

Im Testspiel gegen Ajax Amsterdam war ihm dabei ein Missgeschick unterlaufen, als er einen Ball aus kürzester Distanz nicht im leeren Tor unterbringen konnte. Der aktuelle Bayern-Coach Julian Nagelsmann hatte ihm daraufhin öffentlich geraten, mit „einer anderen Seriosität“ zur Tat zu schreiten. (NEWS: Alle aktuellen Infos zur Bundesliga)

Auch das nimmt er rückblickend recht gelassen: „In dem Moment hätte ich professioneller sein müssen. Es hätte mir nicht passieren dürfen, ist aber passiert: So what?“

Das Vergeben der Chance sei „natürlich dumm“ gewesen. Aber viele Leute hätten den Vorfall dann „hochstilisiert, aber mir war das egal. Ich war in guter Form und wollte sie fortsetzen.“

Bayern-Stürmer bekam Hass-Nachrichten

Zwischenzeitlich stellte anschließend die Kommentar-Funktion auf seinem Instagramprofil aus. „Es war ein bisschen zu viel für mich und ich habe eine Pause gebraucht. Ich bekam hasserfüllte, rassistische, dumme Nachrichten.“

Mit diversen Kollegen vom FCB habe er weiter regelmäßig Kontakt, mit Nagelsmann habe er dagegen seit seinem Abschied nicht mehr gesprochen. Auch den Gang zu Anderlecht habe er mit dem Coach nicht thematisiert.

Spätestens im Sommer wird man wieder aufeinander treffen. Wie es mit der Zusammenarbeit dann weiter geht, wird sich zeigen.

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