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Bundesliga: Wegen Drogenhandel! Ex-Spieler von Schalke & HSV muss ins Gefängnis

Früherer HSV-Profi muss ins Gefängnis

Als 17-Jähriger debütiert Mustafa Kucukovic in der Bundesliga, spielt auch für die deutsche U21. Doch seine Karriere gerät auf das Abstellgleis - und der frühere HSV-Spieler nun hinter Gitter.
Der frühere Fußball-Profi Mustafa Kucukovic muss ins Gefängnis
Der frühere Fußball-Profi Mustafa Kucukovic muss ins Gefängnis
© Imago
Als 17-Jähriger debütiert Mustafa Kucukovic in der Bundesliga, spielt auch für die deutsche U21. Doch seine Karriere gerät auf das Abstellgleis - und der frühere HSV-Spieler nun hinter Gitter.

Er galt einst als eines der größten Sturmtalente der Bundesliga, inzwischen ist seine Karriere seit mehreren Jahren beendet. Nun muss Mustafa Kucukovic ins Gefängnis.

Der 35-Jährige ist vom Landgericht Hamburg zu einer Freiheitsstrafe von viereinhalb Jahren verurteilt worden. Der Grund: Drogenhandel. Zudem sollen 631.400 Euro von ihm eingezogen werden. (DATEN: Ergebnisse und Spielplan der Bundesliga)

Laut Bild wurde Kucukovic vor elf Monaten verhaftet. Er soll vor Gericht ein Teilgeständnis abgelegt haben. Demnach organisierte der einstige Offensivmann in den Niederlanden über 100 Kilogramm Haschisch und Marihuana und verkaufte das Rauschgift weiter.

Kucukovic feiert Bundesliga-Debüt für Hamburger SV

Kucukovic wurde im heutigen Bosnien und Herzegowina geboren, zog aber bereits als Kind nach Gelsenkirchen. Über die Jugend von Schalke 04 und dem VfL Bochum kam er als 17-Jähriger zum Hamburger SV, feierte 2004 im gleichen Alter auch sein Bundesliga-Debüt.

Insgesamt absolvierte Kucukovic 14 Spiele im deutschen Oberhaus und erzielte dabei ein Tor. (DATEN: Die Tabelle der Bundesliga)

Der ehemalige deutsche U21-Nationalspieler (drei Einsätze, ein Tor) konnte sich aber nie nachhaltig durchsetzen, verließ Hamburg nach einigen Leihgeschäften 2007 endgültig und wechselte zum TSV 1860 München.

Es folgte eine Tour durch verschiedene Ligen in verschiedenen europäischen Ländern. Der ersehnte Durchbruch gelang Kucukovic dabei nie, ehe er seine Laufbahn im Hamburger Amateurfußball ausklingen ließ.

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