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Toni und Felix Kroos sprechen in ihrem Podcast über den Kruse-Wechsel von Union Berlin zum VfL Wolfsburg

So denkt Kroos über Kruses Wechsel

Nach seinem Wechsel von Union Berlin zum VfL Wolfsburg spielt Max Kruse gegen den Abstieg statt um die Champions-League-Plätze. Felix Kroos kann seine Entscheidung aber teilweise nachvollziehen.
Stefan Effenberg hat sich in seiner wöchentlichen Kolumne für t-online die beiden Bundesliga-Stars Max Kruse und Niklas Süle vorgeknöpft - und zu einem Rundumschlag ausgeholt.
Nach seinem Wechsel von Union Berlin zum VfL Wolfsburg spielt Max Kruse gegen den Abstieg statt um die Champions-League-Plätze. Felix Kroos kann seine Entscheidung aber teilweise nachvollziehen.

Der Wechsel von Max Kruse aus Berlin zum VfL Wolfsburg hat in Fußball-Deutschland hohe Wellen geschlagen. (DATEN: Die Tabelle der Bundesliga)

Im Podcast ‚Einfach mal Luppen‘ von Felix und Toni Kroos sprachen die Brüder unter anderem über den Transfer des 33-Jährigen von einem Champions-League-Aspiranten zu einem Abstiegskandidaten.

Für Felix Kroos kam die Nachricht überraschend, wie er preisgab: „Da waren die Augen am nächsten Tag natürlich groß.“ Der 30-Jährige sagte, dass der Wechsel für ihn unverständlich sei, dennoch „müsse man verstehen, dass er in seinem Alter ein hoch dotiertes und langfristiges Angebot erhalten hat. Da kann man einem Menschen die Entscheidung nicht verübeln.“ Trotz dessen hätte Kruse in Berlin „Geschichte schreiben können.“

Auch bei den Eisernen habe der Transfer für große Enttäuschung gesorgt, wie Kroos, selbst einst Union-Spieler, berichtete: „Ich habe am nächsten Tag Oliver Ruhnert getroffen, der sichtlich geknickt war. Die Situation ist nicht einfach für ihn, zu Beginn der Saison ist Robert Andrich gegangen, im Winter dann Marvin Friedrich und jetzt auch noch Max Kruse.“

Kroos ergänzte: „Das muss man der Mannschaft erstmal erklären.“ (DATEN: Ergebnisse und Spielplan der Bundesliga)

Toni Kroos: „Keiner weiß, ob er seinen Vertrag verlängert hätte“

Für Toni Kroos ist Kruses Entscheidung nachvollziehbar: „Für mich geht die Entscheidung in Ordnung. Ich hätte diesen Schritt nicht gemacht, aber die Situation ist immer entscheidend.“

Der 32-Jährige führte weiter aus: „Ich finde, man sollte sich den Aufschrei rund um das Thema sparen. Es ist natürlich toll, wenn ein Spieler 20 Jahre im Verein ist, aber jeder weiß, wie das Geschäft heute läuft. Zudem weiß keiner, ob er seinen Vertrag in Berlin im Sommer verlängert hätte.“

Letztendlich profitieren alle Beteiligten von der Situation, wie der Mittelfeldmann von Real Madrid hervorhob: „Wolfsburg kriegt seinen Wunschspieler im Abstiegskampf, Kruse verdient deutlich mehr Geld und Union konnte fünf Millionen Euro für einen 33-Jährigen mit einem halben Jahr Restvertrag einnehmen.“ (NEWS: Alle aktuellen Infos zur Bundesliga)

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