Die Ränge sind voll, die Reihen dafür auf beiden Seiten ausgedünnt: Der 1. FC Köln und Bayern-Verfolger Borussia Dortmund müssen im direkten Duell improvisieren.
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Last-Minute-Ausfall beim BVB
Frühlingsanfang, Flutlichtatmosphäre, volles Haus und eine offene Rechnung: Das Traditionsduell zwischen dem 1. FC Köln und Bayern-Verfolger Borussia Dortmund hält einige Schmankerl bereit.
Schulz verletzt sich beim Aufwärmen
Außerdem gibt Erling Haaland in Köln sein Startelf-Comeback. BVB-Coach Marco Rose beordert den Dortmunder Superstar zum ersten Mal nach seiner Verletzungspause zurück in die erste Elf. Neben ihm stürmen Thorgan Hazard und Marius Wolf.
Mats Hummels sitzt in Köln hingegen zunächst auf der Bank. Für ihn startet Manuel Akanji. „Mats haben die Trainingstage gutgetan. Man steckt aber nicht drin und weiß nicht, wie lange es reicht. Manu hatte eine gute Trainingswoche, weswegen wir uns für ihn entschieden haben“, erklärte Rose bei DAZN.
Nico Schulz sollte eigentlich von Beginn an spielen, doch er verletzte sich beim Aufwärmen vor dem Spiel. Ihn ersetzt Raphael Guerreiro.
Köln - Dortmund, die Aufstellungen:
Köln: Schwäbe - Schmitz, Kilian, Hübers, J. Horn - Duda, Özcan - Schaub - Uth, Andersson - Modeste. - Trainer: Baumgart
Dortmund: Kobel - Passlack, Can, Akanji, Guerreiro - Witsel - Reyna, Bellingham - Wolf, Haaland, Hazard. - Trainer: Rose
Bundesliga heute: 1. FC Köln - Borussia Dortmund
Glaubt man den Trainern, sollten die 50.000 Zuschauer am Sonntag allerdings kein Fußballfest erwarten.
Dortmund jedenfalls hat das Kämpfen gelernt - und ist stolz drauf. Bei den jüngsten Erfolgen habe seine Mannschaft „nicht geglänzt“, räumte BVB-Coach Marco Rose ein, „aber die Leistungen haben von viel Leidenschaft gelebt“. Diese „Basics“ benötige man auch in Köln „zu 120 Prozent“.
Der BVB muss in jedem Fall eine hohe Hürde nehmen, um an Tabellenführer Bayern München dranzubleiben. Köln, mit Hurra-Fußball in die Saison gestartet, lässt immer weniger zu. In den letzten sechs Spielen hielt der FC dreimal die Null.
Doch auch Dortmund, diese Mannschaft voller großartiger Talente und leichtfüßiger Einzelkönner, besann sich zuletzt verstärkt auf das nackte Ergebnis. „Man kann nicht immer schön spielen“, sagte Ersatzkapitän Axel Witsel nach seinem 1:0-Siegtreffer in Mainz, der schmucklos nach einem Freistoß gefallen war. Stattdessen lobte der Belgier die „Körpersprache“ und den „Kampfgeist“. Kompetenzen, die den Dortmundern zuvor immer wieder abgesprochen wurden.
Bundesliga: Dortmund ohne Reus und Dahoud
„Was man so über Dortmund hört, da denke ich: Da spielt eine Rumpeltruppe“, sagte auch Kölns Trainer Steffen Baumgart in seiner typischen Art: „Dabei ist das die zweitbeste Rückrundenmannschaft.“
Und das ohne mehrere Leistungsträger. Der erkrankte Kapitän Marco Reus fehlt weiterhin, Mahmoud Dahoud ist gesperrt. Abwehrchef Mats Hummels, Raphael Guerreiro und Manuel Akanji kehren voraussichtlich in den Kader zurück. Offen ist, ob sie gleich Kandidaten für die Startformation sind.
Diese Frage muss Rose auch bei Torjäger Erling Haaland beantworten, der nach langer Verletzungspause mit zwei Kurzeinsätzen behutsam aufgebaut wurde: „Er hat in Mainz schon wesentlich präsenter gewirkt. Er macht Schritt für Schritt.“
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