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FC Bayern siegt bei Arminia Bielefeld - Gnabry und Musiala treffen

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FC Bayern siegt bei Arminia Bielefeld - Gnabry und Musiala treffen

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Bayern holt sich Meister-Matchball

Bayern holt sich Meister-Matchball

Der 10. Meistertitel des FC Bayern in Folge ist nur noch Formsache. Nach einem ungefährdeten Erfolg bei Arminia Bielefeld kann der FCB am kommenden Wochenende alles klarmachen.
Der 10. Meistertitel des FC Bayern in Folge ist nur noch Formsache. Nach einem ungefährdeten Erfolg bei Arminia Bielefeld kann der FCB am kommenden Wochenende alles klarmachen.
. SPORT1
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von SPORT1

Meister-Matchball, aber kein Schützenfest zur Frustbewältigung: Bayern München hat vier Tage nach dem ernüchternden Champions-League-Aus gegen den FC Villarreal zumindest in der Bundesliga die Weichen auf Erfolg gestellt.

Beim Abstiegskandidaten Arminia Bielefeld setzte sich die Mannschaft von Trainer Julian Nagelsmann trotz einiger Defizite mit 3:0 (2:0) durch. „Es war ein Stück weit Frustabbau, nachdem wir ausgeschieden sind“, sagte Nationalspieler Serge Gnabry bei DAZN, „aber im Fußball geht‘s immer weiter.“ Sein Kollege Joshua Kimmich gab zu: „Ich hab‘ mich schon sehr schwer getan, damit umzugehen. Das hat man immer noch im Hinterkopf.“ (DATEN: Ergebnisse und Spielplan der Bundesliga)

Am kommenden Samstag kann nun aber im Heimspiel gegen den ersten Verfolger Borussia Dortmund auch rechnerisch die zehnte Meisterschaft in Folge perfekt gemacht werden, „was für uns natürlich ein besonderes Spiel ist, für die ganze Bundesliga ein besonderes Spiel ist. Das ist jetzt das oberste Ziel, da die Meisterschaft klarzumachen“, fügte Kimmich hinzu.

Musiala sorgt für den Endstand

Jacob Laursen mit einem Eigentor (10.), Serge Gnabry (45.+7) und der eingewechselte Jamal Musiala (85.) trafen für die Bayern, die bei vier ausstehenden Spielen neun Punkte vor dem BVB liegen.

„Wir hatten sehr gute 20 Minuten zum Start“, sagte Nagelsmann. „Leider stand es nur 1:0. Deswegen hat der Gegner wieder dran geglaubt. Wir haben dann ein wenig die Struktur verloren. Insgesamt war es aber ein verdienter Sieg. Wir freuen uns, dass wir jetzt dieses Matchball-Spiel haben gegen Dortmund.“

Bielefeld ist nach der Pleite weiter Vorletzter. Drei Punkte trennen die Ostwestfalen vom rettenden Ufer. (DATEN: Die Tabelle der Bundesliga)

Lewandowski geht in Bielefeld leer aus

Weltfußballer Robert Lewandowski, dessen Zukunft beim FCB für zusätzliche Unruhe sorgt, verpasste trotz guter Chancen seinen 33. Saisontreffer. (NEWS: Alle aktuellen Infos zur Bundesliga)

„Wir wollen, dass er möglichst lange beim FC Bayern bleibt“, sagte Vorstandschef Oliver Kahn am Sonntagmittag im SPORT1-Doppelpass und versuchte, zumindest an dieser Front für Ruhe zu sorgen.

Nagelsmann hatte nach dem 1:1 im Viertelfinal-Rückspiel der Königsklasse gegen den FC Villarreal offenbart, rund 450 Morddrohungen erhalten zu haben. Der junge Wunschtrainer von Sportvorstand Hasan Salihamidzic kann in seiner ersten Saison beim FC Bayern „nur“ noch die Meisterschaft gewinnen. Zumindest dieses Ziel des Rekordchampions solle „so schnell wie möglich“ erreicht werden, wie Nagelsmann forderte.

Der Bayern-Trainer setzte auf eine Dreierkette in der Abwehr, die Offensivpower sollte über die Außenbahnen mit Alphonso Davies und Serge Gnabry entfaltet werden. Letzterer setzte in der achten Minute Lewandowski perfekt in Szene, der Kopfball des Polen wurde aber von Arminia-Torwart Stefan Ortega von der Torlinie gekratzt.

Bayern machte weiter und belohnte sich mit der frühen Führung. Der stets wache Joshua Kimmich setzte Davies ein, dessen Hereingabe an Lewandowski vorbeiflog, aber vom Unglücksraben Laursen ins Tor befördert wurde. Wenig später schoss Leon Goretzka aus bester Position Ortega in die Arme (18.). (Das Spiel zum Nachlesen im Liveticker)

Okugawa-Tor wird aberkannt

Mit ihrer sehr offensiven Ausrichtung vor 26.419 Zuschauenden boten die Bayern den zuvor sechsmal sieglosen Arminen aber auch Räume, vor allem die flinken Patrick Wimmer und Masaya Okugawa stellten die Münchner vor Probleme. So hatte der FCB in der 43. Minute Glück, dass Okugawa, der Manuel Neuer überwand, haarscharf im Abseits stand.

Kurz vor dem Seitenwechsel stieg Tanguy Nianzou im Luftduell gegen Fabian Kunze mit dem Ellenbogen ein, der Bayern-Verteidiger durfte diskussionswürdig weitermachen - Kunze aber wurde auf einer Trage und mit Halskrause vom Platz getragen. In den beiden Spielen zuvor hatten sich die Arminen Fabian Klos und Cedric Brunner schwere Kopfverletzungen zugezogen.

Gnabry nach Traumpass von Kimmich sorgte praktisch mit dem Pausenpfiff für die Vorentscheidung. Bielefeld blieb dennoch mutig, Nationalkeeper Neuer musste mehrfach eingreifen. Den Bayern hing Villarreal noch in den Kleidern.

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Mit Sport-Informations-Dienst (SID)