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Bundesliga: Machtkampf bei Hertha BSC spitzt sich zu - Präsident Werner Gegenbauer vor Rücktritt wegen Investor Lars Windhorst

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Bundesliga: Machtkampf bei Hertha BSC spitzt sich zu - Präsident Werner Gegenbauer vor Rücktritt wegen Investor Lars Windhorst

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Schmeißt Windhorst-Gegenspieler hin?

Schmeißt Windhorst-Gegenspieler hin?

Bei Hertha BSC spitzt sich der Machtkampf zwischen Investor Lars Windhorst und Präsident Werner Gegenbauer weiter zu. Kommt es nun zu einem Rücktritt?
Davie Selke nimmt unter den Neuen Hertha-Trainer eine prägende Rolle ein. Selke trifft unter dem neuen Coach fast doppelt so schnell.
. SPORT1
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Beim „Big City Club“ in Berlin geht es drunter und drüber. (DATEN: Die Tabelle der Bundesliga)

Einerseits droht Hertha BSC der Abstieg aus der Bundesliga, andererseits spitzt sich der Machtkampf zwischen Investor Lars Windhorst und Präsident Werner Gegenbauer weiter zu.

Der Hertha-Investor rief wegen der sportlichen Krise bereits zwei Mal zum Sturz von Gegenbauer auf und mittlerweile wurden auch zwei Abwahl-Anträge gegen den Hertha-Boss zur Mitgliederversammlung am 29. Mai gestellt.

Investor Windhorst attackierte die Vereinsführung um Klubpräsident Werner Gegenbauer in bemerkenswerter Offenheit. „Mir ist klar geworden, dass es unter der Führung von Herrn Gegenbauer nicht möglich ist, als Team etwas zu erreichen“, klagte der 45-Jährige bei Bild TV an.

Die Hertha sei für Gegenbauer, der seit 14 Jahren bei der Alten Dame im Amt ist, ein „persönliches Spielzeug.“ Der Erfolg des Vereins stehe für den Klub-Boss nicht im Vordergrund - vielmehr gehe es ihm um den eigenen „Machterhalt. Da gibt es Seilschaften und Klüngelei.“

Wirft Hertha-Präsident hin?

„Ich bin nicht gegen das gesamte Präsidium“, betonte Windhorst damals. Aber: „Ich bin ganz klar gegen die Spitze und ihre Gefolgsleute.“ (NEWS: Alle aktuellen Infos zur Bundesliga)

Laut Bild und Berliner Zeitung gibt es jetzt sogar Gerüchte, dass Gegenbauer einer möglichen Abwahl auf Mitgliederversammlung zuvorkommen und zurücktreten könnte.

Dafür spricht laut den Medienberichten, dass die Gremien der Hertha zerstritten sind: Auf die Attacken von Windhorst reagierte nur das Präsidium - und zwar mit der Unterstützung für Präsident Gegenbauer. Der Aufsichtsrat dagegen blieb stumm!

Der so ambitionierte „Big City Club“ versinkt im Chaos und Clinch zweier Hautpdarsteller. So hatten die Kontrolleure Gegenbauer wegen des andauernden und immer weiter eskalierenden Machtkampfes zu einem Gespräch mit Windhorst aufgefordert.

Diese Aufforderung wies der Investor aber zurück. „Ich werde nicht mehr mit Herrn Gegenbauer zusammenarbeiten und aus dem Beirat von Hertha BSC zurücktreten.“ Für den Beirat wolle er künftig einen Vertreter entsenden.

Kann Hertha noch den Worst Case abwenden?

Sein Widerpart reagierte damals diplomatischer: Sobald der Klassenerhalt endgültig gesichert sei, „werde ich unsere Sichtweise deutlich darlegen und wir werden uns faktisch über den Verlauf und das Umfeld des Investments bei Hertha BSC äußern“, ließ der Hertha-Präsident wissen.

Mittlerweile sind die Fronten aber so verhärtet, dass Hertha-Boss Gegenbauer wohl nun nichts anderes übrig bleibt, als zurückzutreten, damit in Berlin ein Neustart gelingen kann. Dafür aber muss der Abstieg verhindert werden. (DATEN: Ergebnisse und Spielplan der Bundesliga)

Hertha geht am 34. Spieltag mit drei Punkten Vorsprung auf den VfB Stuttgart (30) ins Saisonfinale und müsste bei Borussia Dortmund am Samstag (ab 15.30 Uhr im LIVETICKER) mindestens einen Zähler holen, um den Klassenerhalt zu schaffen.

Sollte Felix Magaths Mannschaft aber in Dortmund verlieren, dürfen die Schwaben gegen den 1. FC Köln nicht gewinnen (ab 15.30 Uhr im LIVETICKER). Der Grund: Die Tordifferenz des VfB (39:58) ist deutlich besser als die der Berliner (36:69).

Bei einem Stuttgarter Erfolg gegen Köln und gleichzeitiger Niederlage von Hertha in Dortmund wartet auf den „Big City Club“ die Relegation gegen den Zweitliga-Dritten und der mögliche Abstieg - der Worst Case!

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