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Markus Weinzierl verlässt FC Augsburg und deutet Zoff mit Stefan Reuter an

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Markus Weinzierl verlässt FC Augsburg und deutet Zoff mit Stefan Reuter an

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Weinzierl-Hammer - Reuter reagiert

Weinzierl-Hammer - Reuter reagiert

Paukenschlag beim FC Augsburg! Markus Weinzierl wird seinen auslaufenden Vertrag nicht verlängern. Er deutet Ungereimtheiten mit Stefan Reuter an.
Christopher Nkunku unterstrich gegen den FC Augsburg einmal mehr seine Wichtigkeit für Leipzig. Er lieferte einen Doppelpack. Für RB ist die Königsklasse zum Greifen nahe.
SID
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von SID

Trainer Markus Weinzierl hat beim FC Augsburg für einen Paukenschlag gesorgt und nach dem 34. Spieltag hingeworfen!

Der FCA ist zwar gerettet, muss sich im Sommer aber einen neuen Trainer suchen. Der 47-Jährige wird seinen auslaufenden Vertrag bei den Schwaben nicht verlängern. (NEWS: Alle aktuellen Infos zur Bundesliga)

„Das war mein letztes Spiel. Ich werde mit dem FCA keine Gespräche mehr führen. Es ist viel passiert, ich will für mich einen Schlussstrich ziehen“, sagte Weinzierl nach dem 2:1 (1:1) gegen die SpVgg Greuther Fürth bei Sky.

Aus beim FC Augsburg lässt tief blicken

Dabei wurde mehr als deutlich, wie zerrüttet das Verhältnis mit Manager Stefan Reuter ist.

Es habe bisher noch keine Gespräche gegeben, „es fehlt die Basis“, sagte Weinzierl. (DATEN: Ergebnisse und Spielplan der Bundesliga)

„In den letzten zehn Jahren habe ich sechs Mal den FC Augsburg in der Liga gehalten. Es ist heute für mich die richtige Entscheidung, keine Gespräche mehr zu führen“, teilte er mit.

Weinzierl über Reuter: „Wird er schon mitbekommen“

Auf die Frage, ob Reuter schon informiert sei, entgegnete Weinzierl vielsagend: „Nein, aber das wird er jetzt schon mitbekommen. Wenn am letzten Spieltag noch kein Gespräch geführt wurde, dann ist das ein klares Zeichen. Deswegen hat er es jetzt schriftlich, da hört er das jetzt dann schon.“

Der sichtlich bediente Trainer stellte klar, es gebe „viele Gründe“ und die Entscheidung sei in ihm „gereift“.

„Ich bin der Meinung, dass wir eine gleiche Erfolgsgeschichte noch einmal schreiben hätten können wie in meinen ersten vier Jahren hier, als wir Fünfter waren“, erklärte Weinzierl, „aber dafür fehlt für mich die Basis und deshalb ist das meine Entscheidung.“

Auf die direkte Frage, ob das Verhältnis mit Reuter zerrüttet sei, meinte Weinzierl nur: „Das kann ich Ihnen nicht sagen, weil wir nicht gesprochen haben. Er hat zu mir gestern gesagt, dass er eventuell nächste Woche oder am Montag mit mir reden will.“

Weinzierl geht: Reuter reagiert

Er sei „überrascht“, sagte Reuter selbst. Man habe sich für kommende Woche eigentlich zu einer Analyse verabredet. „Aber er hat das so entschieden. Das gilt es zu akzeptieren. Wir sind stabil aufgestellt und werden eine gute Lösung finden“, sagte Reuter. Nach Sport-Bild-Informationen sollen schon erste Gespräche mit Enrico Maaßen, Trainer von Dortmund II, stattgefunden haben.

Reuter wird viel zu tun bekommen. Bereits am Freitag war FCA-Präsident Klaus Hofmann aus gesundheitlichen Gründen zurückgetreten. Weinzierl war im April 2021 zum FCA zurückgekehrt. Dort hatte er von 2012 bis 2016 schon einmal gearbeitet.

Der FCA beendete die Saison auf dem 14. Tabellenplatz und hatte letztlich fünf Punkte Vorsprung auf die Relegation, zehn auf einen direkten Abstiegsplatz.

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