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Vor Bundesliga-Start: Schiris sehen sich gut vorbereitet

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Vor Bundesliga-Start: Schiris sehen sich gut vorbereitet

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Buli-Schiris sehen sich gut vorbereitet

Buli-Schiris sehen sich gut vorbereitet

Die Schiedsrichter-Spitze des Deutschen Fußball-Bundes sieht die Bundesliga-Unparteiischen gut auf die bevorstehende Saison vorbereitet.
Peter Sippel sieht sich gut vorbereitet
Peter Sippel sieht sich gut vorbereitet
© FIRO/FIRO/SID
SID
SID
von SID

Die Schiedsrichter-Spitze des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) sieht die Garde der Bundesliga-Unparteiischen gut auf die bevorstehende Saison vorbereitet.

„Wir haben die sechs Tage im Trainingslager in Herzogenaurach intensiv genutzt“, sagte Peter Sippel, der sportliche Leiter der Erstliga-Referees, am Mittwoch in Frankfurt Main: „Das hat uns alle weitergebracht.“

Laut Sippel sind 23 der 24 vorgesehenen Bundesliga-Unparteiischen einsatzbereit, lediglich Sören Storks (Ramsdorf) fehlt verletzt. "Angesichts der Vielzahl von internationalen Spielen brauchen wir diese Anzahl an Schiedsrichtern", äußerte Sippel.

Härtere Strafen bei groben Fouls

Nach dem Trubel rund um die Schiedsrichter-Leistungen bei den Partien zwischen Bayern München und Borussia Dortmund in der vergangenen Spielzeit steht noch nicht endgültig fest, welche Referees für Topspiele vorgesehen sind.

"Das kommt auch auf das Momentum und die Entwicklung in der Saison an", sagte Sippel: "Wir werden uns sehr umfassend darüber Gedanken machen. Der Kreis der Topspiel-Schiedsrichter wird sich erweitern mit denen, die sich bewährt haben."

Mit Blick auf die Regelauslegung wird es bei groben Fouls härtere Strafen geben, was vermutlich zu mehr Platzverweisen führen wird.

„Das liegt aber nicht am Schiedsrichter, sondern am Verhalten der Spieler“, äußerte Sippel: „Grundsätzlich kennen die Spieler überwiegend ihren Grenzen. Wir hatten in der vergangenen Saison die wenigsten Roten Karten in Europa.“

Bereits vor dem Saisonstart ist den Schiedsrichtern klar, dass vor allem die Auslegungen und Ermessensspielräume bei der Handelfmeter-Frage erneut zu vielen Diskussionen führen wird. „Die Regeln sind eben nicht so einfach, wie wir sie haben wollen“, sagte Videoschiedsrichter-Chef Joch Drees: „In Details ist es eben doch komplex und kompliziert.“