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1. FC Köln beklagt große Verluste: "Finanzwirtschaftlicher Sanierungsfall"

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1. FC Köln beklagt große Verluste: "Finanzwirtschaftlicher Sanierungsfall"

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„Sanierungsfall“: Köln in Not

„Sanierungsfall“: Köln in Not

Der 1. FC Köln steckt in finanzieller Not. Coronabedingt sind große Verluste zu beklagen. Das Eigenkapital ist stark zurückgegangen.
Der VfL Bochum verpasst im Heimspiel gegen den 1. FC Köln den ersten Saisonsieg. Nach der Trennung von Thomas Reis gelingt dem VfL aber zumindest der erste Punktgewinn.
SID
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von SID

Der 1. FC Köln hat coronabedingt große Verluste zu beklagen.

Die 1. FC Köln GmbH & Co. KGaA verzeichnete für die Saison 2021/22 ein Minus von 15,7 Millionen Euro nach Steuern, zudem ist das Eigenkapital von 16,9 Millionen auf 3,2 Millionen Euro zurückgegangen.

Im Vergleich zum Vorjahr sanken die Verbindlichkeiten nur minimal um 2,7 Millionen auf 66 Millionen Euro.

„Finanzwirtschaftlicher Sanierungsfall“

„Wir haben es geschafft, den FC durch ein weiteres Corona-Jahr zu bringen. Er bleibt aber ein finanzwirtschaftlicher Sanierungsfall. Die Belastung des FC mit Schulden ist sehr hoch, das Eigenkapital fast aufgezehrt“, sagte FC-Geschäftsführer Philipp Türoff auf der Mitgliederversammlung am Dienstag in der Kölner Lanxess Arena.

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Und weiter: “Die bemerkenswerte sportliche Entwicklung kann dazu beitragen, den FC schneller auf ein stabiles Fundament zu stellen, wenn wir den eingeschlagenen strategischen Weg konsequent fortsetzen.“

Unter der Annahme, dass es nicht wieder zu außerordentlichen Belastungen durch Zuschauerausschlüsse im laufenden Geschäftsjahr kommt, plant der FC erstmals seit Jahren wieder mit einem positiven Ergebnis im kommenden Bericht.

„Ein positives Ergebnis bedeutet, wir gehen erste Schritte auf einem mehrjährigen Weg, um wirtschaftlich wieder gesund zu werden“, sagte Türoff.

Köln-Vorstand wiedergewählt

Zudem wurde am späten Abend das vom Mitgliederrat vorgeschlagene Vorstandsteam mit Präsident Werner Wolf und den beiden Vizepräsidenten Eckhard Sauren und Carsten Wettich mit einer deutlichen Mehrheit von 91,82 Prozent wiedergewählt. Gegenkandidaten gab es keine.

„Ich bin überwältigt. Vielen Dank für ihr Vertrauen! Wir wollen das in den nächsten Jahren zurückzahlen“, sagte Wolf.