Manuel Gräfe hat über die Ängste der Unparteiischen gesprochen.
Ex-Referee Manuel Gräfe offenbart Schiri-Leid
Gräfe offenbart Schiri-Leid
In der OneFootball-Show meinte der Ex-Profi-Schiedsrichter: „Es rufen mich weiterhin Schiedsrichter an und berichten mir von ihrem Leid.“ Er fügte hinzu, dass sie allerdings die Themen nicht intern beim DFB ansprechen würden. (NEWS: Alle aktuellen Infos zur Bundesliga)
„Weil sie wissen, was mit mir passiert ist. Daher sagen sie erst recht nichts“, begründete der 49-Jährige. Gräfe ist der Meinung, dass die Politik in den letzten Jahren mehr Einzug in den Verband gehalten hat als der Sport und der Leistungsgedanke. Dementsprechend offenbart er: „Viele beklagen sich darüber, dass sie im Stich gelassen werden.“ (Bericht: Gräfe spricht über Schiri-Altersgrenze)
Darüber hinaus sprach der Ex-Profi-Schiri über die Anforderungen der Unparteiischen gegenüber gewissen Spielern. „Mit Kimmich (Joshua Kimmch, Anm. d. Red.) und Müller (Thomas Müller, Anm. d. Red.) ist das Spiel für den Schiedsrichter sicherlich intensiver, weil sie einen fordern“, berichtete Gräfe.
Auch Robert Lewandowski sei fordernd gewesen, so der 49-Jährige, „weil er seine Freistöße ziehen wollte – aber auch viel bearbeitet wurde.“ Hingegen sei Raphael Guerreiro vom BVB laut Gräfe jemand, der während des Spiels gar nicht angesprochen werden will.