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"Fast schon erpresserisch": Harte Worte gegen Lewandowski

Harte Fan-Worte gegen Lewandowski

Ein Bayern-Mitglied findet bei der JHV des FC Bayern deutliche Worte gegen Robert Lewandowski - und äußert einen Wunsch an die Bayern-Bosse.
Vorstandsvorsitzender Oliver Kahn bedankt sich bei den Bayern-Abgängen um Robert Lewandowski, Niklas Süle und Corentin Tolisso - kann sich einen Seitenhieb gegen Süle allerdings nicht verkneifen.
Ein Bayern-Mitglied findet bei der JHV des FC Bayern deutliche Worte gegen Robert Lewandowski - und äußert einen Wunsch an die Bayern-Bosse.

Harte Worte gegen Robert Lewandowski!

Auf der Jahreshauptversammlung des FC Bayern warf ein Mitglied dem zum FC Barcelona gewechselten Polen Charakterlosigkeit vor. (Abruptes Ende! Die Bayern-JHV im Ticker zum Nachlesen)

„Wir alle können Robert Lewandowski sehr dankbar sein“, sagte der Fan, der von Stadionsprecher Stephan Lehmann als Dieter Marx vorgestellt wude: „Aber, was nicht zur Geltung kam: Auch ein Robert Lewandowski hat dem FC Bayern sehr viel zu verdanken.“

Und dann wurde er deutlich: „Dieses Sommertheater - Zitat ‚Der FC Bayern ist Geschichte‘ - so verabschiedet man sich nicht vom Verein.“ (NEWS: Alle aktuellen Infos zur Bundesliga)

Bayern-Mitglied: Lewandowski „charakterlos“

Lewandowskis Verhalten sei „fast schon erpresserisch“ gewesen: „Was ist das für ein Charakter?“ (DATEN: Ergebnisse und Spielplan der Bundesliga)

Marx‘ Anliegen an die Bayern-Bosse, das von der Mehrheit der Halle eher missbilligend zur Kenntnis genommen wurde: „So ein Spieler wie Robert Lewandowski, der so charakterlos den FC Bayern verlassen hat, darf kein Abschiedsspiel nach Beendigung der Karriere bekommen. Auch die Aufnahme in die Hall of Fame im Bayern-Museum sollte ihm verwehrt bleiben.“

Kahn lobt Lewandowski

Weitaus nettere Worte hatte Oliver Kahn für den Stürmer gefunden. „Robert war eine Tormaschine. Er hat getroffen, wie er wollte. Er wurde achtmal Deutscher Meister, sechsmal Torschützenkönig“, sagte der Vorstandsvorsitzende, der Niklas Süle einen mitgab, in seiner Rede.

Er äußerte Verständnis für Lewandowskis Entscheidung: „Dass er sich mit bald 34 Jahren noch einmal verändern wollte, kann man verstehen. Nach einem zähen Hin und Her, nachdem wir uns mit dem FC Barcelona auf die von uns geforderte Ablösesumme geeinigt haben, haben wir dem Transfer zugestimmt.“

Kahn bedankte sich „bei einem ganz, ganz großen Spieler für seine grandiosen Leistungen. Ich wünsche ihm ganz viel Erfolg beim FC Barcelona, außer, wenn es gegen uns geht.“

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